Dienstag, 10. März 2009

Rallye: Ruhetag in Dakhla

Auch an diesem Tag hatten wir noch einmal Pause. Grund war das Fitmachen der Autos für die Wüste. Es mussten Sandbleche untergeschweißt werden. Einige hatten, wie schon gesagt, dies schon in Deutschland erledigt, wir hatten unseres im Auto mitgenommen und vor Ort anbringen lassen. Die Arbeitstechniken sind wirklich abenteuerlich. Manche Autos wurden auf eine kleine Rampe gefahren, die aus zwei Stahlgestellen bestand. Bei uns waren die Rampen aber scheinbar aus und so wurde der Kadettl kurzerhand mit nem Wagenheber angehoben und dann wurde ein Betonklotz untergestellt, am Ende hing das Auto mit drei Rändern in der Luft und eins stand noch auf dem Boden und nur dieses eine Rad und der Botonklotz hielten es. Der Mechaniker ist dann unter das Auto gekrochen und hat Schrauben angeschweißt. Das Blech hat er gedengelt und die Löcher reingeschweißt, na ja und das alles ohne Schutzkleidung … ist ja klar. Am Ende haben wir 10€ und zwei kaputte Reifen für die Arbeit bezahlt, wobei das glaub ich auch schon recht viel ist, aber mit den Touristen kann man es ja machen und da dort zweimal im Jahr welche von uns aufschlagen ist das sicher ein gutes Geschäft.


Den Rest des Tages haben wir damit verbracht Vorräte einzukaufen und die Benzinkanister zu füllen. Am Ende hatte der Kadettl 80 Liter Benzin und 60 Liter Trinkwasser mehr zu schleppen.


Außerdem haben wir uns auch noch fit gemacht, für die Köpfe gab es Turbantücher (seit gespannt da gibt es sicher später noch ein Bild) und Peter hat sich ein Nachthemd … äh ich meine Beduinengewand gekauft (das Bild gibt’s gleich :o) auch andere Rallyeteilnehmer haben sich das ein oder andere zugelegt und das gab ein echt lustiges Bild wen die Beduinen an der Rallye mitmachten.


Am Abend gab es dann ein Lagerfeuer und Riesentagine, für mehrere Leute am Tisch. Die auch ruckzuck weg war. Einmal Licht an und schauen wo alles ist und dann wieder Licht an und sehen dass nur noch ein Schlachtfeld übrig geblieben ist … naja wir hatten alle Hunger.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen