Sonntag, 29. September 2013

21. – 26. September: Sella Ronda, Bozen, Gardasee


Das wunderschöne und imposante Bergmassiv „Rosengarten“  in den Südtiroler Dolomiten begrüßte uns jeden morgen auf unseren 4,5 Sterne Campingplatz auf der Seiser Alm. 

  

Am 21. ging’s mit dem VW California in die kurvenreiche Strecke der Sela Ronda. Hannah nahm die Serpentinen mit einer Gelassenheit, Julia dagegen wurde es etwas mulmig mit den engen und steilen Kurven. Ich war in meinem Element Bus, Lenken, Spitzkehren – herrlich. Am höchsten Punkt angekommen fuhr uns eine Seilbahn auf den Sass Pordio mit 2.950 m. Oben angekommen hatten wir einen atemberaubenden Weitblick über die gesamten Dolomiten. Ein Gelati mundete in der Höhensonne.

Den darauffolgenden Tag fuhren wir ganz entspannt mit dem Linienbus runter nach Bozen, der Hauptstadt der gleichnamigen Gemeinde. Der große Bus fuhr die serpentinreiche Strecke nicht minderlangsamer. Die Stadt ist fast typisch italienisch, wie man es sich halt in Italien vorstellt. Kleine enge Gassen, Erker usw.

Wie wir zu unserer Überraschung feststellten (Ötztal in Österreich nur durchfahren), konnten wir unseren vermeintlich verpassten Blick auf „Ötzi“ – dem Mann aus dem Eis hier im Bozener „Südtiroler Archäologisches Museum“ machen. Und das am Sonntag für Familie, die wir nun sind, kostenlos.
(Erläuterung zum Bld: Vati - ich glaube wir haben die Lösung für dein Rckenhaarproblem gefunden. Einen Scherapparat mit etwas mehr Bumms 2500 W Leistung).

Schon im ersten Ausstellungsraum wurde überdeutlich darauf hingewiesen, dass Ötzi in Südtirol und nicht in Österreich gefunden wurde und somit eindeutig Italiener ist!
Eine sehr schöne und diesmal nicht ermüdende Ausstellung. Höhepunkt ist der Blick in die tresorartige Kühlkammer in der Ötzi etwas verkrampft liegt. 


Der 23. begann wie immer entspannt mit der Abreise und einpacken der großen IKEA-Kisten aus dem „Versorgungszelt“. Diese Prozedere dauerte etwa bis 11 Uhr, und wird immer weiter optimiert.
Es ging wieder den Berg herunter nach Bozen und ein kleines Stück gen Süden zum MMM – Messner Mountain Museum. Hannah wurde wieder bei mir vor den Bauch geschnallt. Ein ebenfalls sehr schönen aufgelockertes Museum, bei dem der Bergsteiger Messner auch den Besucher zum „steigen“ im Burggelände zwingt. Panoramafotos des Klimawandels in den Hochgebirgsmassiven des gesamten Globus haben uns fasziniert.


Die Übernachtung diesmal war am Ende der Strasse nach Caravelo. Idyllisch in den Bergen auf 1.800 m . Die Nacht war dementsprechend wieder mit ca. 10 °C kalt und einsam, wir waren die einzigen Camper auf diesem Platz.


Abfahrt optimiert schon 10:30 Uhr. Danach stand eine kleine Wanderung  zu den “Erdpyramiden“ an. Hier hat die Erosion das erdige Material so ausgewaschen das nur dort Säulen stehen bleiben an deren Spitze ein Steinblock liegt, der das Regenwasser abhält.

 

Die Sonne meinte es gut an diesem Tag mit uns und 25 °C sind alle mal besser als 10 °C in den Bergen – oder?
Ja und seit dem 24. sind wir hier am Gardasee in der nähe von Malcesine. Eines der schönsten Hafendörfer am See. Heute (26.09.) geht’s auf reine Raddampfertour über den nördlichen Teil des Gewässers – eine Ode an die Dampferschifffahrt auf der Elbe. „Grüßt mir die Heimat“
 



Freitag, 20. September 2013

17. - 20. September 2013: Abfahrt gen Süden

Nach nunmehr über einem Jahr Funkstille auf unserem Blog. Melden wir uns von unserer großen Elternzeitreise.

Wie schon im Blogtitel zu erkennen reisen wir nun nicht mehr nur zu zweit, sondern nehmen unsere kleine Tochter Hannah mit auf große Fahrt.

Nach anfänglichen Packstreß und einer kurzen Schrecksekunde wegen den Fahrzeugpapieren (danke nochmal Mutti für die rasche Hilfe), sind wir mittlerweile in Italien/Südtirol auf der Seiser Alm angekommen.

Unsere erste Nacht verbrachten wir am Geiseltaler See bei Leipzig und bestanden die Feuerprobe im Multivan, trotz einigen starken Windböen.

Dann machten wir uns auf den langen Weg nach Österreich, zu unserer Zwischenstation bei Manu, Tobi und Emil in Reutte.

Gestern haben wir das überraschend gute Wetter genutzt um uns das klassischste aller deutschen Sehenswürdigkeiten, König Ludwigs II Milliardenloch, Neuschwanstein anzuschauen. Naja die Bayern halt.



Heute haben wir den Brennerpass überwunden. 


Wir haben unseren Camingplatz auf der Seiser Alm bezogen den wohl besten Ausblick auf die weltbekannte Kalksteinformnation "Rosengarten".