An diesem Tag unserer Wüstenfahrt wurde beim Morgenbriefing gesagt dass alle Wege zum Ziel führen. Also sich vor diversen Hügeln teilen und sich dann wieder vereinen konnten. Also fuhren wir alle los. Nach einigen sandigen Etappen trafen wir uns alle in einer Ebene um aufeinander zu warten. Da stellte sich heraus dass das Team Querfeldein und ein Motorradfahrer fehlten. Was nun? Einige meinten beobachtet zu haben, dass die Beiden an einer Stelle anders abgebogen sind. Naja wir dachten nix schlimmes dabei, alle Wege sollten ja wieder zusammenkommen. Allerdings war in den Gesichtern der Wüstenführer und der Orgs eine gewisse Spannung zu bemerken. Also hieß es warten. Die Autos mit Allradantrieb sind mit den Führern losgefahren und manche standen in Sichtweite auf den Hügeln, aber kein Auto oder Motorrad zu sehen. Die Angst lag nicht gerade darin dass den Autofahrern was zustoßen könnte, vielmehr beim Zweirad, weil wenn der irgendwo hinfällt findet man den nicht wieder. Nach einigen Stunden warten und vergebenen Suchens sind wir dann doch weitergefahren. Und als das Meer in Sicht war haben wir auch die Beiden gesehen wie sie auf uns warten, allerdings haben sie uns dann später erzählt dass sie sich schon erst noch verfahren hatten, aber sie waren die ganze Zeit zusammen und das ist ja schon mal was. Ich mein die hatten sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, weil es ja hieß man trifft sich am anderen Ende wieder. Naja End gut alles gut.
In Richtung des Meeres mussten wir feststellen dass die Wüste immer mehr befahren erschien, also nicht dass uns jede menge Autos begegnet wären, aber die Pisten waren sehr ausgefahren und hatten die typische Waschbrettstruktur. Auch Wegweiser konnten wir mitten im Nichts finden. Es stellte sich dann heraus dass es tatsächlich mal ne Hauptverbindung zur Stadt war, aber nun eine Strasse existiert und die Strecke nicht mehr so viel genutzt wird.
Dann ging es zur Strandauffahrt. Die sich recht spektakulär gestaltete. Denn wir mussten mit voller Wucht und allem was das Auto hergab in ein Sandfeld fahren wo man nicht sehen konnte wo es hingeht und geschweigedenn in welche Richtung man abbiegen soll, na ja das mit der Richtung wurde uns gewiesen und dann hieß es „Ab dafür“ und im zweiten Gang voll aufgedreht. Am Strand ging es dann gemütlich weiter, man musste nur aufpassen dass man nicht von einer Welle erwischt wird, denn da kann ganz schnell das Heck weg sein.
Am Ende des Tages schlugen wir unser Camp direkt am Strand auf, dazu mussten die Autos aber auf den oberen Teil des Strandes gefahren werden und das wieder mit richtig Schwung, sonst war die Gefahr zu groß dass die Flut das Auto holt und es ist ja nun mal kein Amphibienfahrzeug, also in Sicherheit bringen.
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