An diesem Tage sollten wir das Ziel unserer Reise erreichen. Aber vorher standen noch 520 km anstrengende Fahrt vor uns. Als wir St. Louis verlassen haben, haben wir uns erstmal kräftig verfahren, wie soll das gehen in einer Kolonne fragt man sich da zwangsläufig. Es geht wenn man nicht mit über die Ampel kommt und meint die Anderen links abbiegen gesehen zu haben. Der Fehler wurde uns und anderen Teilnehmern dann recht schnell klar und wir haben kurzerhand umgedreht und die Gruppe dann auch wieder gefunden. Fragt nicht wie, aber plötzlich waren sie wieder zu sehen.
Unterwegs haben wir noch einige interessante Sachen gesehen. Wie den Boabab, den Affenbrotbaum, der wahnsinnige Ausmaße annehmen kann.
Überfüllte Gefährte jeder Art.
Siedlungen wie man sie sich vorstellt.
Auch Senegal konnten wir ohne Probleme verlassen und sind dann in der Abenddämmerung in Gambia eingefahren und haben uns direkt auf den Weg zur Fähre gemacht, wie sich später rausstellte sind wir einen Schleichweg gefahren um die Menschen zu umgehen, die schon seit drei Tagen auf einen Platz auf den kleinen und wenigen Fähren warten. Da kam schon ein wenig schlechtes Gewissen auf, da wir glaube ich vier Fähren brauchten um überzusetzen.
Am Fährstand wurden wir wieder von vielen Kindern umlagert. Leider kann man nicht Jedem etwas geben, auch wenn sie das erwarten und so war es immer ratsam nur etwas zu verteilen wenn nicht allzu viele da waren. In Gambia ist die Amtssprache englisch und so konnten wir uns, nach den vielen französisch sprachigen Ländern, endlich wieder verständlich machen, mein Französisch ist leider schon ganz schön eingerostet, kam aber ab und zu wieder zum Vorschein. Wir haben uns natürlich auch wieder ein Bier aufschwatzen lassen. Jel Brew ist die ansässige Brauerei von einem Deutschen und das Bier ist echt lecker.
Nach Mitternacht sind wir dann endlich im Restaurant vom Heinz, einem der Oraganisatoeren der in Banjul lebt und die Spendengelder verteilt, angekommen und haben uns bei einem Teller Nudeln gestärkt. Danach war noch Unterkunft suchen angesagt. Wir hatten uns dazu entschieden ein Zimmer in einer Lodge anzumieten, was wir auch schon vor der Reise gemacht hatten. Die letzten Nächte wollten wir dann noch mal gemütlich schlafen.
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