Samstag, 21. März 2009

Rallye: Besichtigung der Hilfsprojekte

Nun wollen wir auch wissen wo das Geld das durch die Autos eingenommen wird hinkommt und so machten wir uns auf den Weg zu den Hilfsprojekten. Als erstes sind wir zu einer Schule gefahren, wo wir fröhlich empfangen wurden. Die Kinder haben uns Lieder vorgesungen und wir haben uns das Schulgebäude angeschaut, was in einem furchtbaren Zustand ist. Da es in Gambia auch Regenzeiten gibt verwandelt sich die Strasse in einen Bach und die Kinder müssen bis zu den Knien durch Wasser waten, was auch Hautkrankheiten mit sich bringt. Deshalb hat die DBO (Dresden-Banjul-Organisation) ein höher gelegenes Grundstück erworben und baut da ein neues Schulgebäude. Auch das haben wir uns angeschaut.

Wir hatten auch circa 20 kg Schreibmaterialien mit, die uns Verwandte und Bekannte mitgegeben haben. Das Ganze haben wir in mehrere Pakete geteilt, weil wir wussten dass wir auch noch andere Schulen unterstützen können. Einen Teil haben wir direkt verteilt, den Rest hat der Schulleiter bekommen, um es selbst zu verteilen.

Dann ging es weiter zu einem Krankenhaus. Hier war eine Volksfeststimmung ohne Gleichen. Es waren noch vier Schulen da, die uns toll empfangen haben. Auch hier haben wir einen Rundgang gemacht und der deutsche Arzt, der derzeit ehrenamtlich da war, hat uns alles erklärt. Viele Rallyeteilnehmer hatten auch medizinische Spenden mit und konnten sie hier abgeben. Wir haben unsere restlichen Schulmaterialien abgegeben. Das Krankenhaus wird auch erweitert.

Von den vielen Eindrücken überwältigt geht es zurück nach Banjul, denn es steht noch ein Freundschaftsspiel zwischen einer einheimischen Mannschaft und den Rallyeteilnehmern an. Die Teams wurden zusammengestellt, ich glaub es waren 14 Mann von uns auf dem Feld und zwei Mädels im Tor, naja ist ja ein Freundschaftsspiel. Das Spiel war ausgeglichen und musste im Elfmeterschießen entschieden werden. Am Ende gewannen die Gastgeber.


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