Donnerstag, 25. Juni 2015

24.-25.6.2015 Helsingør – Helsinge - Hillerød



In Helsingør fand in der Nacht ein großes Sommersonnenwendenfest statt an dem die Massen an den Strand pilgerten. Natürlich durfte ein großes Feuer auch nicht fehlen. Am nächsten Morgen sind wir zum Schloss gefahren, dieses Schloss ist ein riesiges aus dem Meer ragendes (ich glaube die Einwohner nennen es so) Ungetüm. Es sah wirklich sehr kollossartig aus, aber mit den kriegerischen Schweden in Sichtweite musste man sich damals was einfallen lassen. Das Schloss haben wir uns nur von außen angeschaut, weil Hannah für Ausstellungen noch nicht so die Geduld hat ;o) 

 
 


Nach einem ausgedehnten Schlenderrundgang durch die sehr hübsche Altstadt sind wir weiter nach Helsinge gefahren. In Helsinge wohnt ein Badmintonkamerad von Peter. Dieter ist Österreicher und lebt mit seiner dänischen Frau nördlich von Kopenhagen und hat viele Jahre in Dresden gearbeitet. Die beiden wohnen in einem niedlichen kleinen Haus in einer Siedlung. Nach dem Kurzbesuch sind wir weiter nach Hillerød auf einen so niedlichen Camingplatz gefahren, dass wir uns spontan dafür entschieden haben hier zwei Nächte zu verbringen.

Am 25.6. schien früh tatsächlich die Sonne, aber die Temperaturen und der Wind sind immer noch nicht so sommerlich. Wir haben uns an dem Tag auf die Fahrräder geschwungen und haben ein nicht minderimposantes Schloss angeschaut. Nach einer großen Runde im Park und einem kleinen Picknick sind wir bei Zeiten für einen Mittagsschlaf auf den Campingplatz zurückgefahren. Heute Abend geht es noch mal zu Dieter und Elsebeth .. wir sind zum Abendessen eingeladen :o).


 

Dienstag, 23. Juni 2015

20.-23.6.2015 Start in Dresden – Rostock – Gedser – Kopenhagen



Hallo liebe Mitlesende. Dieses Jahr geht unser Jahresurlaub nach Dänemark … wieder mit dem altbewährten VW Californiabus … diesmal in weiß.
Gestartet sind wir voll beladen mit Fahrrädern, Laufrad, Kinderwagen und Badezeug am Samstag in Dresden. Es ging erstmal nach Rostock, wo wir in Graal Müritz unsere erste windige und kalte Nacht verbrachten. Dank Standheizung im unteren Bereich des Busses und sehr gutem Schlafsack im oberen Bereich des Busses sind kalte Nächte zum Glück kein Problem.
Die Fähre nach Gedser (Dänemark) haben wir im Vorfeld gebucht. So standen wir pünktlich 10 Uhr in Rostock am Hafen und warteten gespannt auf die Fähre Prins Joachim. Nach zwei Stunden sehr ruhiger Überfahrt sind wir die 150 km nach Kopenhagen direkt durchgefahren. Und haben in Kopenhagen einen sehr spartanischen aber zentral gelegenen Campingplatz gefunden. Da wir in Dänemark ja die Kronen brauchen haben wir uns gleich nioch aufs Rad geschwungen und nach einem Bankautomaten Ausschau gehalten, zu Hannahs Glück sind wir noch an einem richtig großen Spielplatz vorbeigekommen der auch sofort in Beschlag genommen wurde.
Am nächsten Morgen (Montag 22.6.) empfing uns Dänemarks Hauptstadt leider nicht von seiner schönsten Seite … Dauerregen und gefühlte 10 Grad Celsius. Nach einem engen Frühstück im Bus haben wir uns dann doch aufgerafft … bewaffnet mit Regenschirm, Matschsachen und Gummistiefeln … uns auf den Weg in die Stadt zu machen. Wir sind mit dem öffentlichen Bus Richtung Zentrum gefahren und da hat sich dann Klärchen doch noch den Weg durch die Wolken freigekämpft und beglückte uns im Laufe des Tages immer mal wieder mit ein paar wärmenden Strahlen. Mit dem Bus im Zentrum in der Nähe des Rathauses angekommen machten wir uns wie so oft auf dem Weg einen öffentlich zugänglichen Turm zu besteigen … der erste Eindruck einer Stadt ist von oben meist am besten. Nach dem Blick in alle Himmelsrichtungen sind wir Richtung Palast gelaufen und haben die Eindrücke der Altstadt auf uns wirken lassen. Nach einem Fußmarsch von gefühlten 10 km (nee ich glaube es sind nur 2 oder 3 gewesen) haben wir dann auch die so bekannte Meerjungfrau in Hafen gefunden.
Da wir den ersten Tag in Kopenhagen erst so spät losgekommen sind haben wir uns dazu entschlossen vor der Weiterfahrt gen Norden noch eine Kanalrundfahrt zu machen. Also sind wir noch mal in die Stadt gefahren und haben uns in einem der superflachen Boote durch die Altstadt, den Hafen und die zahllosen Brücken Kopenhagens schippern lassen. Die zusätzlichen Informationen die wir über die Stadt erfahren haben waren wirklich die Tour wert. Auch der Blickwinkel hat sich so noch einmal geändert. 


 

Nach einem langen Spaziergang entlang der Kanäle und des Nyhavn und dem Genuss einer dänischen Spezialität (Churros mit Eis) sind wir weiter Richtung Norden nach Helsingør gefahren.