Freitag, 26. September 2014

24.9. - 26.9.2014 Relaxen auf Praslin



Mit dem Publicbus ging es nach dem Frühstück auf den Serpentinenstraßen durch den Valle de Mai Richtung Norden an den Strand Anse Lazio. Der Strand gilt als Geheimtipp uns ist nur über eine extrem steile Straße erst 20% Steigung hoch dann 20% runter zu erreichen. Die Mühe ist es aber wert, denn der Strand ist der Inbegriff eines Südsee-Barcady-Strandes. Unter einem riesigen ausladenden Baum haben wir ein super schattiges Plätzchen gefunden. Im kristallklaren Wasser konnte man sogar einige Fische beoachten und das Korallenriff erkunden.



Am nächsten Tag sind wir an unserem eigenen, leider nicht ganz so schneeweißen, Strand, dem Grand Anse Richtung Flughafen Praslin entlang gelaufen. Die Landbahn geht bis an den Strand und die Propellermaschinen flogen über unsere Köpfe hinweg. Dort befindet sich auch eine Perlenfarm (Black Pearl) mit einigen Riesenmuscheln in den Zuchtbecken. Gekauft haben wir bei den stolzen Preisen keine schwarzen Perlen.



Nach dem Einsanden der Mutti sind wir gemütlich Richtung Lodge zurückgelaufen und haben wie jeden Tag noch ein erfrischendes Bad im Pool genommen, Hannah kann schon ganz alleine Hundepaddeln und sich treiben lassen.

Da uns der Fußmarsch zum grandiosen Strand Anse Lazio so sehr gefallen hat, wollten wir es uns heute nicht nehmen lassen ihn noch einmal zu besuchen. Die einstündige Busfahrt kann noch durch einen kleinen Abstecher zum höchsten Punkt Praslins erweitert werden und so sind wir zuerst die noch viel steileren Strassen hochgefahren und haben den Ausblick genossen. Am Strand angekommen sind wir in die hohen Wellen gesprungen und haben uns entlang des Riffes beim Schnorcheln treiben lassen.

Morgen geht es schon weiter nach Mahé und wir müssen uns von unserer wunderschönen Unterkunft verabschieden. Julia denkt mit Grauen an die Fährfahrt ;o)


annHan

Dienstag, 23. September 2014

19.9. - 23.9.2014 Angekommen auf den Seychellen und die ersten Tage


Hier unsere ersten Lebenszeichen von unserer Hochzeitsreise.

Wir sind am Samstag nach einem sehr unruhigen Nachtflug (aber glaubt uns der war nicht nur für uns unruhig ;o) auf Mahé der Hauptinsel der Seychellen angekommen. Um unsere erste Unterkunft zu erreichen mussten wir 45 min mít dem Schnellbootkatamaran übersetzen, die See war sehr stürmisch und das Boot wirklich schnell ... das Boot ist über die Wellen gesprungen und naja es ist nicht ganz alles da geblieben wo es sollte ... Fazit wir setzen uns bei der Rückfahrt hinten hin.

Mit dem Shuttle (alles sehr gut organisiert) ging es weiter zu unserer Lodge. Wir haben ein sehr schönes Zimmer in einem zweigeschossigen Haus, in dem 4 Zimmer sind. Es ist alles sehr schön eingerichtet und absolut sauber.

Zur Zeit ist auf den Seychellen ein Wetterwechsel im Gange, welcher quasi ununterbrochenen Wind bringt, der bei uns schon fast als Sturm einzustufen wäre. Er ist aber nicht so unangenehm wie er klingt, sondern eher wie ein warmer Föhn. An den ersten beiden Tagen war es recht verregnet, aber selbst das ist bei der Wärme auszuhalten.
Wir haben es uns auch am ersten Tag direkt nach der Ankunft trotz Bewölkung nicht nehmen lassen in den indischen Ozean zu stürmen.
Nachdem wir uns in der ersten Nacht so richtig ausgeschlafen haben (19:00 – 7:30 :o) genossen wir das reichhaltige Frühstück mit Früchten des Inselparadieses und die klassischen Komponenten der ehemaligen Kolonialmacht England mit gebratenem Speck, Pilzen, Omelett und weiße Bohnen in Tomatensoße. Danach erkundeten wir den kleinen Ort im Niesel- bis Starkregen. Den Rest des Tages verbrachten wir in aller Ruhe.
Am nächsten Tag war es an der Zeit mehr Meer zu sehen. Die Sonne lachte und wir haben den örtlichen Shuttlebus genutzt um auf die andere Zeit der Insel zu gelangen. Endloser weißer Sandstrand empfing uns mit einer etwas weniger steifen Briese. Wir suchten uns eine Palme, die ein wenig Schatten spendete und Hannah konnte sich im größten Sandkasten der Welt so richtig austoben.

 
 
 
 
Da uns die Sonne doch etwas zugesetzt hat, war es heute an der Zeit ein schattenspendenteres Ausflugsziel zu besuchen. Die Wahl fiel auf den Vallee de Mai, einem Nationalpark in dem nicht nur die erotischste Frucht, sondern auch der größte Samen der Welt zu Hause ist … die Coco del Mer. Diese endimische Pflanze gibt es nur auf Praslin und ist somit echt einen Besuch wert. Da es durch den Dschungel bergauf und bergab ging, schallten wir Hannah kurzerhand beim Papa auf den Rücken.



Putziges Getier gibt es auch.