Mittwoch, 18. März 2009

Rallye: 17. Etappe: St. Louis – Banjul (520 km)

An diesem Tage sollten wir das Ziel unserer Reise erreichen. Aber vorher standen noch 520 km anstrengende Fahrt vor uns. Als wir St. Louis verlassen haben, haben wir uns erstmal kräftig verfahren, wie soll das gehen in einer Kolonne fragt man sich da zwangsläufig. Es geht wenn man nicht mit über die Ampel kommt und meint die Anderen links abbiegen gesehen zu haben. Der Fehler wurde uns und anderen Teilnehmern dann recht schnell klar und wir haben kurzerhand umgedreht und die Gruppe dann auch wieder gefunden. Fragt nicht wie, aber plötzlich waren sie wieder zu sehen.

Unterwegs haben wir noch einige interessante Sachen gesehen. Wie den Boabab, den Affenbrotbaum, der wahnsinnige Ausmaße annehmen kann.

Überfüllte Gefährte jeder Art.


Siedlungen wie man sie sich vorstellt.


Auch Senegal konnten wir ohne Probleme verlassen und sind dann in der Abenddämmerung in Gambia eingefahren und haben uns direkt auf den Weg zur Fähre gemacht, wie sich später rausstellte sind wir einen Schleichweg gefahren um die Menschen zu umgehen, die schon seit drei Tagen auf einen Platz auf den kleinen und wenigen Fähren warten. Da kam schon ein wenig schlechtes Gewissen auf, da wir glaube ich vier Fähren brauchten um überzusetzen.

Am Fährstand wurden wir wieder von vielen Kindern umlagert. Leider kann man nicht Jedem etwas geben, auch wenn sie das erwarten und so war es immer ratsam nur etwas zu verteilen wenn nicht allzu viele da waren. In Gambia ist die Amtssprache englisch und so konnten wir uns, nach den vielen französisch sprachigen Ländern, endlich wieder verständlich machen, mein Französisch ist leider schon ganz schön eingerostet, kam aber ab und zu wieder zum Vorschein. Wir haben uns natürlich auch wieder ein Bier aufschwatzen lassen. Jel Brew ist die ansässige Brauerei von einem Deutschen und das Bier ist echt lecker.

Nach Mitternacht sind wir dann endlich im Restaurant vom Heinz, einem der Oraganisatoeren der in Banjul lebt und die Spendengelder verteilt, angekommen und haben uns bei einem Teller Nudeln gestärkt. Danach war noch Unterkunft suchen angesagt. Wir hatten uns dazu entschieden ein Zimmer in einer Lodge anzumieten, was wir auch schon vor der Reise gemacht hatten. Die letzten Nächte wollten wir dann noch mal gemütlich schlafen.

Dienstag, 17. März 2009

Rallye: Ruhetag in St. Louis

In St. Louis war noch mal ein Tag Ruhe angesagt. Und den haben wir genutzt um uns die Stadt anzuschauen. St. Louis ist eine Stadt in drei Teilen. Auf dem Festland ist der Vorstadtbereich mit Märkten und Wohngegenden. Dann kommt eine sehr schmale und lange Insel, die durch eine Brücke verbunden ist, die der Herr Eifel konstruiert hat. In dem mittleren Bereich sind Schulen, Ämter und andere Einrichtungen verteilt. Die zweite, ebenfalls schmale und breite Insel, ist der Fischereibereich, hier landen die kleinen Fischerboote vom Meer aus an und die Fische werden hier auch direkt verarbeitet und verkauft, es stinkt erbärmlich.

Und auf diesem Teil lag dann auch unser Campingplatz, der erstaunlicherweise schön ordentlich war.

Nun weiter zu unserer Stadterkundung. Wir haben uns mit dem Taxi in die Stadt fahren lassen, die Autos mussten ja stehen bleiben. Auf der mittleren Insel angekommen waren wir erstmal planlos wohin wir wollen. Dann merkten wir der Stadtteil ist ja nicht allzu groß, also sind wir einmal ringsum gelaufen und waren auch schon recht schnell fertig. Die Gebäude erinnern an den Kolonialstil aus französischen Zeiten. Leider sind schon sehr viele heruntergekommen.

Erstaunlicherweise hatten die meisten Kinder Schuluniformen an und kamen gerade aus den Schulen. Eine Mädchenschule haben wir auch gesehen. Hineinzugehen war mir nicht angenehm, andere wo die Neugier scheinbar siegte haben es gemacht.


Als uns der Hunger plagt sind wir in ein Restaurant gegangen was sehr annehmlich aussah, wie sich rausstellte wurde es von eine Französin geführt die ihre eigenen Fischer beschäftigte, so dass der Fisch nicht über den Markt gegangen ist und das konnten wir später noch feststellen ist ein weise Entscheidung. Es hatten sich auch schon viele andere Rallyeteilnehmer dahin verirrt. Und endlich gab es auch wieder Bier, nach einigen Tagen ohne hatten wir ganz schönen Bierdurst. Ne wir hatten nicht zu wenig mitgenommen, es war sogar sehr gut kalkuliert und zwar genau bis zur mauretanischen Grenze, denn da ist Alkohol strengstens verboten und da wir mit einer Autodurchsuchung rechnen mussten, konnten wir uns nicht überwinden welches zu schmuggeln. Wir hatten zwar Wein und Hartes mit, aber das war auch nicht so toll bei Bierdurst. Naja im Senegal ist Alkohol erlaubt, also rein damit.


Lecker den Magen voll und voller Tatendrang sind wir dann zum Campingplatz zurückgelaufen. Und was macht man am Meer? Man geht da natürlich lang. Eigentlich wollten wir bei der Ankunft am Zeltplatz auch noch baden gehen, aber das haben wir uns dann verkniffen als wir die Situation am Strand gesehen haben. Der Müll, sei es Hausmüll, Fäkalien oder wer weis was noch, werden einfach an den Strand gekippt und das Wasser spült es dann früher oder später ins Meer. Auch die Wohnsituation dort ist echt schrecklich die Häuser verfallen oder nur von ein paar Schrottresten zusammengehalten. Und alles ist einfach nur dreckig. Wir waren echt froh als wir da vorbei waren, aber die toten Tiere die wir am nächsten Strandabschnitt gesehen haben konnten unsere Laune nicht gerade heben.



Montag, 16. März 2009

Rallye: 16. Etappe: Nouakchott – St. Louis (Senegal, 299 km)

Weiter ging es auf normalen Strassen. Unterwegs hat man einiges von den Dörfern und der Bevölkerung die dort lebt gesehen. Und auch hier sieht es ganz schön schlimm aus. Die Hütten winzig und alles ringsum irgendwie dreckig. Um Nouakchott befindet sich ein richtiger Müllgürtel, die Leute bringen das einfach ein paar Meter vor die Stadt, aus den Augen aus dem Sinn. Auch am Straßenrand außerhalb der großen Stadt liegen sehr viele Mülltüten, die nicht verrotten, rum.

Hier einige Straßenszenen aus dem Auto rausfotografiert. Wenn man in Kolonne unterwegs ist kann man leider nicht so oft und dort anhalten wo man will.



Fällt euch an diesem Bild was auf … ich glaub die sind zu einem Familienessen unterwegs und das denke ich nicht nur weil das Auto sehr voll besetzt ist.


Ja sie ist noch am Leben und hat ganz gemütlich hin und her geschaut. Naja andere Länder andere Sitten.

Unser weiterer Weg führte uns durch eine Vogelschutzgebiet auf einem Damm entlang und naja da gab es ein paar Unwegsamkeiten denen man lieber aus dem Weg gehen bzw. fahren sollte, da wo ein Jeep drüberkommt schafft das nicht unbedingt ein Pkw. Nicht wahr ihr zwei Fragezeichen?


An diesem Tag sind wir dann nach Senegal eingefahren und auch hier war der Grenzübergang mit warten verbunden, naja sind wir nun schon gewohnt.

In Senegal ist es verboten Autos einzuführen die älter als 5 Jahre sind … wie man es sich denken kann trifft das nun mal auf alle Autos zu. Also haben wir eine Zolleskorte bekommen, Eskorte ist vielleicht etwas übertrieben, es war ein Beamter der in einem Auto der Orgs mitgefahren ist. Wir haben versucht eine Kolonne zu fahren, aber bei der Masse an Autos ist das recht schwierig. Da wurde dann immer mal angehalten und alle Autos wurden durchgezählt, damit ja keins irgendwo hin verschwindet. Dass seit längerem keine neuen alten Autos ins Land gekommen sind kann man auch sehr schön auf den Strassen beobachten.



Sonntag, 15. März 2009

Rallye: 15. Etappe: Strandcamp – Nouakchott (162 km)

An diesem Tag mussten wir auf die Ebbe warten und mit der war erst nachmittags zu rechnen. Also hieß es relaxen und sich einen Sonnenbrand de Lux zu holen, denn man unterschätzt die Sonne echt wenn einem die ganze Zeit eine frische Seebriese um die Nase weht. Wir haben also erstmal ausgeschlafen, sind in den Dünen spazieren gewesen und haben Muscheln, die in Hülle und Fülle in den verschiedensten Formen, gab.


Und dann war es vorbei mit dem Ausruhen und alle Kräfte mussten mobilisiert werden um die Autos wieder an den Strand zu bringen und das ging wieder nur mit Schieben und ziehen. Ich glaub aber so manch einer überschätzt sich.


Tja ein Strand der befahren wurde muss ja auch irgendwann wieder verlassen werden und wieso sollte das einfacher als die Auffahrt sein. Also wieder volle Kanne dahin wo einem hingezeigt wird. Als alle wieder auf recht festem Boden angekommen sind, ging es auf Schotterstrassen ist schon ein wenig mehr Luft im Gummi weiter Richtung Nouakchott, der Hauptstadt Mauretaniens.

Samstag, 14. März 2009

Rallye: 14. Etappe: Wüste – Strandcamp (101 km)

Tja Autos sind ja nun eindeutig mehr ein Männerding und das hat man auch an der Frauenquote feststellen können. Man glaubt gar nicht wie misstrauisch Männer werden können wenn sich plötzlich alle Frauen gruppieren.


An diesem Tag unserer Wüstenfahrt wurde beim Morgenbriefing gesagt dass alle Wege zum Ziel führen. Also sich vor diversen Hügeln teilen und sich dann wieder vereinen konnten. Also fuhren wir alle los. Nach einigen sandigen Etappen trafen wir uns alle in einer Ebene um aufeinander zu warten. Da stellte sich heraus dass das Team Querfeldein und ein Motorradfahrer fehlten. Was nun? Einige meinten beobachtet zu haben, dass die Beiden an einer Stelle anders abgebogen sind. Naja wir dachten nix schlimmes dabei, alle Wege sollten ja wieder zusammenkommen. Allerdings war in den Gesichtern der Wüstenführer und der Orgs eine gewisse Spannung zu bemerken. Also hieß es warten. Die Autos mit Allradantrieb sind mit den Führern losgefahren und manche standen in Sichtweite auf den Hügeln, aber kein Auto oder Motorrad zu sehen. Die Angst lag nicht gerade darin dass den Autofahrern was zustoßen könnte, vielmehr beim Zweirad, weil wenn der irgendwo hinfällt findet man den nicht wieder. Nach einigen Stunden warten und vergebenen Suchens sind wir dann doch weitergefahren. Und als das Meer in Sicht war haben wir auch die Beiden gesehen wie sie auf uns warten, allerdings haben sie uns dann später erzählt dass sie sich schon erst noch verfahren hatten, aber sie waren die ganze Zeit zusammen und das ist ja schon mal was. Ich mein die hatten sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, weil es ja hieß man trifft sich am anderen Ende wieder. Naja End gut alles gut.

In Richtung des Meeres mussten wir feststellen dass die Wüste immer mehr befahren erschien, also nicht dass uns jede menge Autos begegnet wären, aber die Pisten waren sehr ausgefahren und hatten die typische Waschbrettstruktur. Auch Wegweiser konnten wir mitten im Nichts finden. Es stellte sich dann heraus dass es tatsächlich mal ne Hauptverbindung zur Stadt war, aber nun eine Strasse existiert und die Strecke nicht mehr so viel genutzt wird.

Dann sind wir eine ganze Weil am Strand entlang gefahren und haben alte Fischerhütten und auch Pelikane gesehen. Auch Autos aus dem Sand ziehen war wieder an der Tagesordnung.

Dann ging es zur Strandauffahrt. Die sich recht spektakulär gestaltete. Denn wir mussten mit voller Wucht und allem was das Auto hergab in ein Sandfeld fahren wo man nicht sehen konnte wo es hingeht und geschweigedenn in welche Richtung man abbiegen soll, na ja das mit der Richtung wurde uns gewiesen und dann hieß es „Ab dafür“ und im zweiten Gang voll aufgedreht. Am Strand ging es dann gemütlich weiter, man musste nur aufpassen dass man nicht von einer Welle erwischt wird, denn da kann ganz schnell das Heck weg sein.


© Berit vom Team B&B

Am Ende des Tages schlugen wir unser Camp direkt am Strand auf, dazu mussten die Autos aber auf den oberen Teil des Strandes gefahren werden und das wieder mit richtig Schwung, sonst war die Gefahr zu groß dass die Flut das Auto holt und es ist ja nun mal kein Amphibienfahrzeug, also in Sicherheit bringen.

Freitag, 13. März 2009

Rallye: 13. Etappe: Wüste (166 km)

An diesem Tag hatten wir ein paar Kilometer aufzuholen, was aber kein Problem war, wie sich rausstellte. Das Fahren durch die Wüste ist gar nicht so einfach wie gedacht. Die härteren Stellen konnte man gut benutzen um durch die sandigen Stellen, die teilweise auch etwas tiefer waren, zu kommen. Allerdings musste man aufpassen, dass man den Schwung den man sich geholt hat nicht gleich wieder verliert weil jemand vor einem fährt, also heißt es Abstand halten. In den Ebenen die fast nur aus hartem Boden bestanden konnten wir dann so richtig Gas geben und haben es auch mal so auf 90 Sachen geschafft, andere waren noch schneller unterwegs. Nur leider sieht man dabei oft die Bodenwellen nicht und fährt dann dementsprechend auch volle Kanne rein … man hat das manchmal gerummst und wir dachten schon, jetzt fällt er auseinander. Wir haben aber nix verloren, so wie Andere die ein paar Teile wie Heckschütze oder Auspuffanlage in der Wüste verteilt haben, ein Dachgepäckträger musste auch dran glauben. Dem hatten wir vorher Abhilfe geschaffen, nachdem Olaf, unser Schraubär, uns gesagt hatte dass wir den Dachgepäckträger entweder abmachen oder IM DACH verschrauben sollten. NE dachten wir, auch in Gambia gibt es Regenzeiten und das kann man keinem antun. Also haben wir ihn mit drei Spanngurten um die B-Säule festgezurrt und das hat dann auch gehalten und das Praktische, wir konnten nach jedem Sprung (wir hatten schon manchmal da Gefühl abgehoben zu sein, aber Beweise gibt es leider keine) von Innen gleich prüfen ob alles noch straff war.

Die Teilnehmer wurden im Vorfeld in zwei Gruppen eingeteilt, den „Igel“ und Den „Hasen“. Wir durften uns in die Gruppe der „Hasen“ einreihen und gehörten so zu den schnelleren. Die ganzen Kleintransporter und etwas kleineren Pkws fuhren als „Igel“ durch die Gegend. Und wie es die Geschichte schon erzählt haben es die „Igel“ einmal doch tatsächlich geschafft vor uns da zu sein, ohne uns überholt zu haben. Jede Gruppe hatte zwei Wüstenführer, die am Anfang und am Ende der Gruppen in Autos mitfuhren die nur einen Teilnehmer hatten. Tja da kannte der Eine sich wohl besser aus als der Andere, ne ich glaub das war so gewollt, die sind eine etwas einfachere Strecke gefahren.

Die Führer bestanden mittags immer auf eine ausgedehnte Pause und so hieß es ausharren der Dinge die da kommen und warten. Was bei 40° im Schatten nicht immer so einfach war. Aber man weis sich ja zu helfen. Und Platz ist im winzigsten Schatten.


In den Pausen, die immer mal entstanden, weil wir uns wieder sammeln mussten, konnten es einige, vor allem die Allradautofahrer, nicht lassen und gingen in den Dünen spielen. Was dann meist mit Kraft endete. Ein Geländewagen und zehn Personen und das Seil ist trotzdem dreimal gerissen.


Am nächsten Etappenziel gab es noch mehr Dünen zum spielen. Aber auch eine äußerst merkwürdige Pflanze. Die Blätter und Blütenblätter haben sich wie aus Plaste angefühlt … wieder ein Beweis wie gut sich die Natur sogar an die unwirklichsten Bedingungen anpassen kann. Tiere haben wir zwar direkt nicht gesehen, aber ihre Spuren im Sand rings um unsere Zelte am nächsten Morgen.


Links auf dem Bild wird gerade der Auspuff vom Team „B&B“ verstaut, er wurde natürlich mitgenommen und in Banjul wieder angebracht. Da war es leider vorbei mit dem satten Sound.




Donnerstag, 12. März 2009

Rallye: 12. Etappe: Versteckte Düne – Große Düne (44 km)

Bei dem Titel dieses Teils könnte man meinen wir haben Dünenhopping gemacht, passt ja auch irgendwie, denn das ist ja der spannendste und außergewöhnlichste Teil der Reise. An dem Tag haben wir nicht so viele Kilometer, im Vergleich zu der Tour so gut wie gar keine, geschafft, weil wir unsere erste innerafrikanische Grenzüberquerung hatten. Das heißt von Marokko nach Mauretanien. Ich hatte nicht gedacht dass man als europäischer Bürger solche Schwierigkeiten hat Grenzen zu überqueren … na ja die Erfahrung hat uns eines Besseren belehrt. Also haben wir bei der Ausreise 4 Stunden angestanden und dann noch mal bei der Einreise 4 Stunden in der brütenden Hitze gewartet. Das Niemandsland zwischen Marokko und Mauretanien besteht aus einem wenige Kilometer breiten Streifen aus Ödland, da gibt nix außer ein paar Autowracks, bei denen ich hoffe dass sie nicht Opfer der Rallye geworden sind. Beim Warten musste man sich wider die Zeit vertreiben und so wurde kurzerhand der höchste Reifenstapel im Niemandsland gebaut ;o) ist ein kleiner Insider und wer es genau wissen möchte sollte einfach danach fragen und ich bin mir sicher jeder Rallyeteilnehmer kann was dazu sagen … es alles aufzuschreiben würde wohl den Rahmen und einige Nerven sprengen.

Naja nach scheinbar unendlichem Warten konnte die Karawane dann weiterziehen.

Und dann war es endlich soweit der erste Sand unter den Reifen. Nach einem Briefing wurde die Luft runtergelassen. Nur leider hat es bei uns wohl nicht gereicht, denn wir waren gleich unter den Ersten die sich eingesandet haben. Also musste noch mehr runter und dann hatten wir nur noch 0,8 bar drauf, also einen Platten, aber der hielt was er versprach und es konnte weitergehen.


Leider ist an diesem Abend einer nicht so glücklich durch den Sand, bzw. durch die Steinbrocken gekommen. Der Micha, unser Schreibär, hat gleich den ersten Stein den er finden konnte mitgenommen und sich die Ölwanne, trotz Unterbodenschutz, aufgerissen. Das hieß dann für ihn, diesmal keine Wüste. Er ist auf der Strasse mit einer geflickten Ölwanne weitergefahren. Da es dann langsam dämmerte holten wir unsere Zelte raus und schlugen sie mitten in der Ebene, wo es ganz schön pfiff, auf.