Mittwoch, 6. Juni 2018

1. – 5. Juni 2018 Snøhetta, Koja mit M&M, Trondheim und Stiklestad


Nach der ersten Nacht als Wildcamper, und wir waren nicht die Einzigen an der Stelle, ging es gegen 10 Uhr zur Snøhetta. Die moderne Schutzhütte am höchsten Punkt im Dovrefjell ist ein organisch anmutendes Gebilde aus Holz, Metall und Glas. Sie hat sogar einen futuristischen Kamin den Schutzsuchende im Schneesturm anzünden können. An diesem Punkt wurde auch etwas über die Vorgeschichte der Urbevölkerung und die innige Verbundenheit zum Rehntier geschrieben. Natürlich eine Super Aussicht über das Fjell und gut mit dem Kinderwagen zu erlaufen.



Am späten Abend trafen wir dann an der NTNUI-Hütte „Vekvesætra“ ein. Martina & Martin und die Kinder Frida und Selma kamen gegen 20 Uhr mit dem Schlüssel für die Hütte, die wunderbar abgelegen liegt. 

 

Die Kinder konnten wir getrost frei laufen lassen. Selbst die Schafe laufen hier frei. Dem entsprechend schaffte es auch Frida am nächsten morgen barfuss in eine Kakatretmine zu treten. Wir hatten hochsommerliche Temperaturen und die Kinder waren mutig genug im Gleschterbach baden zu gehen. Bei uns hat es wieder nur für die Füße gereicht. Es waren zwei schöne Tage zum Faulenzen und entspannen auf der Hütte und der nahen Umgebung.  Hier sind wirklich schicke Holzhütten Wochenenddomizile  der „stressgeplagten“ Städter Norwegens.  





Die nächsten zwei Tage schliefen wir im Haus von Martina & Martin am Rande von Trondheim, welches schön oben über dem Trondheimfjord gelegen ist. Der zweite Tag in Trondheim stand im Zeichen der Städtetour. Hafen, mit der Anlagestelle der HURTIGRUTEN, Altstadt mit Nidarosdom und Bryggehäusern. Danach ging`s ins Hallenbad direkt am Fjord mit Sicht auf die vorgelagerte Gefängnisinsel Munkholm. Frieda genoss ihren ersten Schwimmbadaufenthalt sichtlich. Hannah und Selma sind das erste Mal vom Einmetersprungbrett gesprungen und Julia hat mehrmals den Rekord in der großen Wasserrutsche eingestellt. 



 
Den Tagesabschluss mit knurrenden Mägen bildete das uns schon bekannte EGON-Pizzarestaurant auf dem 78 m hohen Tyholttower hoch oben über der Stadt. Wie auch im Berliner Fernsehturm dreht sich die 2. Plattform zur Rundumsicht. Es gab neben Pizza wieder das „leckere“ Trinkwasser mit Eis, was dann Zuhause bei Martina & Martin erst mal mit klarem Pilsner Urquell weggespült wurde.

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns bei Familie Panzner & Böhme gen Norden und besuchten noch die heiligste Stelle Norwegens, der Ort an dem der Märtyrer König Olaf Haraldson 1030 gegen die Christen kämpfte und gestreckt wurde. An diesem Punkt, in Stiklestad steht heute ein Freilichtmuseum in dem die Christanisierung Norwegens erzählt wird und Häuser dieser Zeit rekonstruiert wurden. Leider ist noch Vorsaison. Ein Großteil der Häuser war verschlossen. Hannah steckte aber in jedes Fenster ihre Nase.



   
Heute haben wir uns wieder einen schönen Platz am See bei Bølubna gesucht. Godt nat.

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