Heute besuchten wir die zweitgrößte Stadt Schwedens. Leider
war das Wetter eher nasskalt. Aber das kann uns nicht aufhalten, da wir so was
von equipt sind!
Nach dem erfolgreichen Abstellen des Campers zentral in der
Stadt schlenderten wir zur Feskekyrka. Das soll mal ein Gotteshaus gewesen sein
in dem jetzt Köstlichkeiten des Meeres verkauft werden. Man entschied sich das
leicht verderbliche auf dem Rückweg einzukaufen und am Abend mit einem
richtigen Schwarzbrot zu mumpeln.
Weiter Richtung Innenstadt kam ein schöner Einrichtungsladen
an dem Einen oder Anderen. Das schwedische Design ist fein und teuer und so
entschieden wir uns erst auf dem Rückweg zuzuschlagen und einen neuen
Wäschekorb zu erwerben.
In der nächsten Einkaufshalle die Kungstorget die mit
schmiedeeiserner Deckekonstruktion im Jugendstil erbaut ist, gab es nur leckere
Sachen für Groß und Klein.
Und dort merkte man den stadtweiten Männermangel. Männermangel?
Ja zu dieser Zeit spielte die schwedische Nationalelf gerade gegen Südkorea. Und
waren Männer an den Ständen so wurde mit Handy oder Laptop parallel trotz
Kundschaft geschaut, die aber auch dann nach dem Spielstand fragte. Take it
easy. In Deutschland wäre das ein Kündigungsgrund gewesen.
Ein Großteil war dann in den vielen stylischen oder urigen
Restaurants zu finden oder auf
puplic viewing Plätzen. Gerade als Frieda beim Einschalfen war
schoß Schweden gegen Südkorea das erstes Tor und Frieda war wieder hell wach,
weil die schwedischen Fans ordentlich laute Organe haben.
Die Stadt hat uns auch sehr wegen der Gründerzeit Häuserzeilen
und dem Hafenflair gefallen.
Im Hafen sahen wir dann noch ein Segelschiffrennen im größten
Seehafen Skandinaviens. Dem Volvo Ocean Race.
Apropos VOLVO. In den Volvoproduktionsstätten arbeiten 25%
aller Göteborger. Die haben auch einen eigenen Seehafen. Und eine Zählung der
Autos auf der Straße (Julia hat eine halbe Stunde lang Strichliste gemacht)
ergab dass ein Drittel aller Fahrzeuge Volvos sind.
Also stand natürlich ein Besuch im VOLVO-Museum an.
Im Museum wird die Geschichte von VOLVO dargestellt, die erst
1921 mit Innovationen in Design, Sicherheit und Nachhaltigkeit startete. Volvo
war schon immer Vorreiter und brachte zum Beispiel den ersten Dreipunktgurt,
Sideairbag, ABS, Citysafety auf den
Markt.
Der Schedenstahl war in Fülle vorhanden. Und so konnten wir
unsere Verbundenheit zur Schwedenmarke nur noch untermauern.
Am späten Nachmittag ging’s dann in Richtung Småland.
Ein weiteres Wildcampen
an Seen schloss den Tag bei einer gleißend hellen Sonne ab.
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