Nach der Nacht im „Wilden“, ein bisschen wie auf dem
Erzgebirgskamm übernachten, fuhren wir Richtung Östersund, der
Biathlonmetropole. Leider war davon nichts zu sehen, auch fanden wir irgendwie
nicht die Arena am Stadtrand. Das ist aber eine andere Geschichte.
Östersund hatte vor 1850 weniger als 200 Einwohner. Durch den
Handel mit Holz stieg die Einwohnerzahl auf die heutigen 10.000 an. Daher gab
es auch keine hölzerne Altstadt.
Die Stadt ist wie ein Schachbrett aufgebaut. Der Yachthafen
mit Park und neuen teuren Hafenwohnungen ist der sehenswerte Teil.
Ein kurzer Einkauf und das obligatorische Eis, bei nun wieder
stolzen 23°C beendeten die Sightseeingtour.
Unterwegs machten wir noch einen kurzen Abstecher zu den best
erhaltenden Steinmalereien Schwedens, nur so zum Vergleich mit denen in
Norwegen :o)
Wir fuhren ca. 100 km wieder in Richtung Norwegen, nach Åre,
ein wohl bekanntes Skigebiet der Schweden ca. 60 km vom Grenzübergang Storlien
entfernt liegt.
Studies die auch in Trondheim ihr Auslandssemester verbracht
haben kennen die Grenzstadt als Duty Free Zone. Studenten und norwegische
Rentner füllten hier ihre Bier und Fleischlager mit „günstigen“ Waren aus
Schweden.
Eigentlich wollten wir in Åre, die bis 2017 einzige in
Skandinavien existierende Seilbahn zum Berg Åreskutan mit einer Höhe von 1.420m
fahren. Leider beginnt hier zur Midsommerwende erst die Saison. Nach kurzer
Planänderung und Info im Touristeninfocenter wanderten wir eine kleine Strecke
im Fjell mit dem Ziel eines einsamen Bergsees (Ullsjörn). Mal so einfach mal abchillen
und keine Menschenseele im Umkreis von 5 km.
Ein kurzes Bad sollte nach der 4-stündigen Tour im See
Åresjörn Kühlung verschaffen. Leider zu kühl, selbst für Peter und Hannah.
Morgen geht’s dann nun weiter Richtung Südost an die
baltischen Meerbusen. Das wir eine fahrt um die 300 km. Ab der Grenze Schweden
kann man jetzt auch wieder etwas, etwas schneller nämlich maximal 90 km/h
fahren. Brumm, brumm.
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