Montag, 11. Juni 2018

9. - 10. Juni 2018 Östersund, Åre und Fjellwanderung


Nach der Nacht im „Wilden“, ein bisschen wie auf dem Erzgebirgskamm übernachten, fuhren wir Richtung Östersund, der Biathlonmetropole. Leider war davon nichts zu sehen, auch fanden wir irgendwie nicht die Arena am Stadtrand. Das ist aber eine andere Geschichte. 
Östersund hatte vor 1850 weniger als 200 Einwohner. Durch den Handel mit Holz stieg die Einwohnerzahl auf die heutigen 10.000 an. Daher gab es auch keine hölzerne Altstadt.
Die Stadt ist wie ein Schachbrett aufgebaut. Der Yachthafen mit Park und neuen teuren Hafenwohnungen ist der sehenswerte Teil. 

 

Ein kurzer Einkauf und das obligatorische Eis, bei nun wieder stolzen 23°C beendeten die Sightseeingtour.
Unterwegs machten wir noch einen kurzen Abstecher zu den best erhaltenden Steinmalereien Schwedens, nur so zum Vergleich mit denen in Norwegen :o)


Wir fuhren ca. 100 km wieder in Richtung Norwegen, nach Åre, ein wohl bekanntes Skigebiet der Schweden ca. 60 km vom Grenzübergang Storlien entfernt liegt.
Studies die auch in Trondheim ihr Auslandssemester verbracht haben kennen die Grenzstadt als Duty Free Zone. Studenten und norwegische Rentner füllten hier ihre Bier und Fleischlager mit „günstigen“ Waren aus Schweden.
Eigentlich wollten wir in Åre, die bis 2017 einzige in Skandinavien existierende Seilbahn zum Berg Åreskutan mit einer Höhe von 1.420m fahren. Leider beginnt hier zur Midsommerwende erst die Saison. Nach kurzer Planänderung und Info im Touristeninfocenter wanderten wir eine kleine Strecke im Fjell mit dem Ziel eines einsamen Bergsees (Ullsjörn). Mal so einfach mal abchillen und keine Menschenseele im Umkreis von 5 km.




Ein kurzes Bad sollte nach der 4-stündigen Tour im See Åresjörn Kühlung verschaffen. Leider zu kühl, selbst für Peter und Hannah.
Morgen geht’s dann nun weiter Richtung Südost an die baltischen Meerbusen. Das wir eine fahrt um die 300 km. Ab der Grenze Schweden kann man jetzt auch wieder etwas, etwas schneller nämlich maximal 90 km/h fahren. Brumm, brumm.

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