Ein Muss im
Norwegenurlaub ist der Besuch des Geiragerfjordes und der Trollstiegen. Beide touristischen
Ziele sind über extrem schmale und überlaufende Bergstraßen zu erreichen. Die Frau
und die Kinder sind verängstigt, wenn der Camper teilweise schon überm Abgrund
hängt.
Auf dem Weg über
das Fjell zum Geirangerfjord kamen wir dem noch nicht geschmolzenem und die
zahlreichen Wasserfälle hinabgerauschten Schnee immer näher. Das gab dann eine
Schneeballschlacht in kurzen Hosen und in Sandalen ohne Socken. Da waren
Eisfüse vorprogrammiert.
Schon jetzt in der
Vorsaison sind Massen von Amerikanern, Spaniern und Asiaten hier. An der
Geirangeraussichtsplattform, in 1500 m Höhe ist viel gemacht worden. Seit 2008 ist
hier eine Mautstation vor den letzten 500 Höhenmetern. Die Plattform wurde
durch einen Überhang aus modernen Cortenstahl und Panzerglas erweitert. Der
letzte Kick sind die groben Sichtroste, die den Blick auf 300 m freien Fall
ermöglichen.
An den Trollstiegen
wurde auch ein modernes Ensemble aus Sichtbeton, Cortenstahl und Glas erbaut.
Was sich in der rauen und gigantischen Natur irgendwie doch einfügt und ein
Teil, zwar ein moderer, von ihr wird.
Da die Sonne nun
nur noch zwischen 23 und 4 Uhr in der Frühe hinter dem Horizont verschwindet,
verschiebt sich der Tagesrythmus etwas. Nur Frieda behält beharrlich ihre
Esszeiten bei.
Kurz nach Dombås
im Dovrefjell haben wir unseren ersten Wildcamingplatz eingerichtet und das
schon vor 16:30 Uhr. Heute ist 21 Uhr schon Ruhe.

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