Heute Nacht sind wir im Guesthouse in Grindavik und packen unsere 7 Sachen für den Rückflug morgen nacht.
Samstag, 18. August 2012
Island: Krönender Abschluss
Heute Nacht sind wir im Guesthouse in Grindavik und packen unsere 7 Sachen für den Rückflug morgen nacht.
Freitag, 17. August 2012
Island: Ausruhetag
Wie der Titel schon vermuten lässt, wollten wir heute noch
einmal die Seele baumeln lassen. Also ging es nach dem Ausschlafen ins örtliche
Schwimmbad. Nach 3 Stunden (wieder in Außenbecken) waren wir dann völlig
aufgeweicht. Dann hörten wir in der Ferne Lautsprecher, neugierig wie wir sind fuhren
wir auch hin. Da rannten die Pferdchen im Tölt. Wir schauten uns das Turnier
eine Weile an und freuen uns auf morgen, da ist als krönender Abschluss unsere
Reittour.
Die letzte Campingnacht verbringen wir wieder in Reykjavik. Den Platz kannten wir schon von unserem ersten Hostelaufenthalt, aber da war er bei weitem nicht so überfüllt, Privatsphäre ist anders.
Die letzte Campingnacht verbringen wir wieder in Reykjavik. Den Platz kannten wir schon von unserem ersten Hostelaufenthalt, aber da war er bei weitem nicht so überfüllt, Privatsphäre ist anders.
Donnerstag, 16. August 2012
Island: Westmännerinseln
Wir hatten auf einem Campingplatz übernachtet von dem aus
man unser heutiges Ziel die Westmännerinseln schon sehen konnte. Das ist eine recht
junge Inselgruppe, welche vor ca. 11.000 Jahren entstanden ist. Der letzte
Vulkanausbruch fand 1973 statt. Also wir waren gespannt auf das Pompeji des
Nordens. Die Fähre ging um 10:00 und fuhr 35 min über offenes Meer. Auf der
Insel angekommen, begrüßten uns bei bestem Sonnenschein die zwei noch aktiven
Vulkane Eldfell und Helgafell. Man muss dazu sagen, dass die Insel immer noch
bewohnt ist, viele Bewohner sind 1973 nicht zurückgekehrt. Jetzt leben wieder
ca. 4.000 Bewohner auf der Insel. Zuerst waren wir an der einzigen Stabkirche
in Island, diese wurde 2000 von den Norwegern zum 1000jährigen bestehen des
Christentums auf Island geschenkt. Im Bereich des Hafens waren schon die ersten
Anzeichen des damaligen Ausbruches zu erkennen, wo das Lavafeld zum Stehen kam.
Wir haben uns den Eldfell, den flacheren Vulkan zum Besteigen (130 m ü NHN)
ausgesucht. Der Aufstieg war nicht so schwierig wie Anfangs gedacht und der Ausblick
war atemberaubend, da man die Linie des Lavafeldes genau sehen konnte.
Zum Abschluss des Besuchs schauten wir uns noch einen Film über den Ausbruch an. Auf dem Rückweg mit der Fähre war der Seegang dann doch noch ein bissl stärker und es ging uns kräftig im Magen rum, aber ohne große Begleiterscheinungen.
Zum Abschluss des Besuchs schauten wir uns noch einen Film über den Ausbruch an. Auf dem Rückweg mit der Fähre war der Seegang dann doch noch ein bissl stärker und es ging uns kräftig im Magen rum, aber ohne große Begleiterscheinungen.
Mittwoch, 15. August 2012
Island: Vík
Nach einer sehr regnerischen Nacht wachten wir bei
Nieselregen erst anderthalb Stunden später auf als sonst. Das Frühstück nahmen
wir im Hauptgebäude des Campingplatzes ein. Das Zelt klatschnass eingepackt und
dann an den stürmischen schwarzen Strand von Vík. Dieser besteht voranging aus
schwarzer Lavakiesel die die Größe und Form von der amerikanischen Süßigkeit
„Jelly Beans“ – schmecken aber nicht so. Auch hier flogen die Puffins in die
zerklüftete Balsaltsäulenfelswand. Einzel stehende Basaltfelsen trotzten der
starken Brandung. An einer weiteren Stelle ist durch die Kraft des Wassers ein
riesiges Loch in die Klippe gespült worden.
Der heutige Campingplatz liegt idyllisch grün an zwei tosenden Wasserfällen.
Der heutige Campingplatz liegt idyllisch grün an zwei tosenden Wasserfällen.
Dienstag, 14. August 2012
Island: Skaftafell
Die heutige Nacht verbrachten wir in der „Grünen Oase“ des Vatnajökull, dem Skaftafell. Die Nacht war wieder einmal recht windig, aber der hohe Berg Hvannadalshnúkur hat seine Dienste getan und die dicken Wolken nicht durchgelassen, so dass die Sonne weitestgehend schien. Wir hatten uns 2 kleinere Wanderrouten ausgesucht, so dass wir summa summarum 4 Stunden unterwegs waren. Zum einen ging es zum Svartifoss, einem niedlichen Wasserfall der über Basaltsäulen hinwegfließt und zum anderen zur Gletscherzunge Skaftafelljökull.
Dann ging es weiter auf der Ringstraße. Eigentlich wollten wir morgen mit einem Bus nach Landmannalaugur, aber die Preise waren zu heftig, so dass wir weiter nach Vik gefahren sind und uns hier wieder auf einem Campingplatz niedergelassen haben. Nur leider verspricht dies wieder eine sehr windige und recht feuchte Nacht zu werden, wir werden sehen.
Dann ging es weiter auf der Ringstraße. Eigentlich wollten wir morgen mit einem Bus nach Landmannalaugur, aber die Preise waren zu heftig, so dass wir weiter nach Vik gefahren sind und uns hier wieder auf einem Campingplatz niedergelassen haben. Nur leider verspricht dies wieder eine sehr windige und recht feuchte Nacht zu werden, wir werden sehen.
Montag, 13. August 2012
Island: Eisberglagune
Wie zu erwarten war der Blick aus dem Zelt heut morgen nicht
sehr berauschend, aber weniger grau in grau als gestern, die Berge und auch die
ersten Gletscher waren im Ansatz zu erkennen. Unser heutiges Ziel war die
Eisberglagune Jökukárlón, welche erst vor 57 Jahren entstanden ist, als der
Gletscher anfing so stark zurückzugehen. Der Gletschersee ist bis zu 250 m
unter Meeresspiegel tief und das Wasser bis zu 2°C kalt. Wir sind mit einem
Amphibienfahrzeug auf dem See gefahren und haben über 1000 Jahre altes Eis
gelutscht. Das Eis schimmerte in den tollsten Blautönen. Sonntag, 12. August 2012
Island: Peters Geburtstagstag
Heute war uns die Klara leider nicht so gnädig. Auch die nächsten Tage sind leider sehr schlecht angesagt. Da von der Umgebung absolut nichts zu sehen war sind wir erstmal weiter auf unserer Route gefahren und haben uns auf den Weg zum Vatnajökull, dem größten Gletscher in Europa, gemacht. Hier in Höfn angekommen ist der Gletscher noch nicht zu sehen, wir hoffen ganz stark auf morgen. Da das Wetter so feucht und ungemütlich ist, sind wir erst einmal ins örtliche Schwimmbad gegangen, welches wie die meisten hier keinen Innenbereich hat, nur eine Bahn und ein paar Hot Pots draußen, aber es lässt sich trotzdem ganz gut ausspannen. Anlässlich Peters Geburtstags haben wir uns heute einen Restaurantbesuch geleistet. Höfn ist bekannt für seinen Hummer und so haben wir uns nicht lumpen lassen, es klingt vielleicht etwas schnöde, aber wir haben Hummerpizza gegessen, die echt absolut lecker und das Fleisch zart und weich war. So nun ab ins Zelt und an die Sonne gedacht.
Samstag, 11. August 2012
Island: Hengifossá
Nach dem Aufstehen bei herrlichem Sonnenwetterchen sind wir an das größte Bauwerk des Landes, das Wasserkraftwerk von Kárahnjúkar mit 690 MW Leistung gefahren. Hauptabnehmer ist eine Aluminiumschmelze in Reyðarfjörður. Leider sieht man nicht viel, weil die sechs Turbinen in Tunnel im Berg sind, das Wasser kommt ebenfalls in mehreren Tunneln von einem Reservoir 70 km entfernt. Weiter ging’s ins Infocenter der Region. War sehr schön und man konnte Flora und Fauna der der Gegend studieren, auch ein 3D Model zeigte z.B. den Gletscherrückgang.
Höhepunkt des Tages war die Wanderung zum Hengifoss. Diesmal der zweit-(dritt-)höchste Wasserfall Islands mit 118 m. Da es aber schon seit Wochen nicht mehr geregnet hat war es nicht mehr als ein Bächlein und das fast gesamte Wasser wurde durch die Aufwinde versprüht. Trotzdem ein Erlebnis da sich der Wasserfall an einer sehr schönen Schichtenabfolge von Lava und Ligniten in das Gestein einschneidet. Hier auf dem Bild ist der kleinere tiefer gelegene Litlafossá zu sehen.
Weiter geht’s in Richtung Süden. Da waren wir noch in Petra´s Steinsammlung, das sind ein vollgestopftes Haus und Garten mit Steinen und Kristallstufen aus der Region, welche eine nunmehr über 80-jährige Frau eigenhändig die letzten 50 Jahre gesammelt hat.
Höhepunkt des Tages war die Wanderung zum Hengifoss. Diesmal der zweit-(dritt-)höchste Wasserfall Islands mit 118 m. Da es aber schon seit Wochen nicht mehr geregnet hat war es nicht mehr als ein Bächlein und das fast gesamte Wasser wurde durch die Aufwinde versprüht. Trotzdem ein Erlebnis da sich der Wasserfall an einer sehr schönen Schichtenabfolge von Lava und Ligniten in das Gestein einschneidet. Hier auf dem Bild ist der kleinere tiefer gelegene Litlafossá zu sehen.
Weiter geht’s in Richtung Süden. Da waren wir noch in Petra´s Steinsammlung, das sind ein vollgestopftes Haus und Garten mit Steinen und Kristallstufen aus der Region, welche eine nunmehr über 80-jährige Frau eigenhändig die letzten 50 Jahre gesammelt hat.
Freitag, 10. August 2012
Island: Krafla-Geothermiegebiet
Die letzte Nacht hätte uns bald weggeblasen, aber der Sonnenschein am Morgen entschädigte uns für alles. Nachdem wir das Zelt abgebaut hatten sind wir ins Geothermiegebiet Krafla gefahren. Dort betreibt ein Unternehmen ein Thermiekraftwerk mit 60 MW welches ca. 20 Bohrlöcher mit 200°C heißem Wasser anzapfen. Weiterhin gab es mehrere Krater und dampfende Schwefel- und Schlammlöcher zu sehen.
Die Fahrt ging in Richtung Nordosten, der leider nicht so viel zu bieten hat als die bisherigen Himmelsrichtungen. Unser Campingplatz liegt idyllisch an einem See in dem ein Seeungeheuer sein Unwesen treiben soll. Na dann gute Nacht.
Die Fahrt ging in Richtung Nordosten, der leider nicht so viel zu bieten hat als die bisherigen Himmelsrichtungen. Unser Campingplatz liegt idyllisch an einem See in dem ein Seeungeheuer sein Unwesen treiben soll. Na dann gute Nacht.
Donnerstag, 9. August 2012
Island: Rund um Mývatn
Nach der windigsten Nacht des Urlaub (und das zum Glück,
denn bei weniger Wind säuseln gleich tausende nicht stechende Mücken um einen
herum) nahmen wir uns den ganzen Tag Zeit die vulkanischen Besonderheiten um
den Mückensee abzuklappern. Zum Anfang stand Dimmuborgir, der Ort an dem nach
isländischen Sagen 13 Weihnachtsburschen in stehengebliebenen Lavatürmen wohnen.
Die hielten, wie sollte es andern sein, „Sommerschlaf“, weil sie im Winter voll
zu tun haben die Geschenke den Kindern hier unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Bei Höfđi gab es einen herrlichen Blick über den See von Osten her mit einigen
schicken Lavastrukturen.
Skútustađagígar sind durch explodierende Wasserblasen
entstandene Pseudokrater, die sich aneinanderreihen, wie eine Perlenkette.
Und
zu guter letzt Eldhraun, ein Gebiet mit riesigen aufgebrochenen
Lavaflussröhren. Die heutige Nacht verbringen wir noch einmal auf dem selben
Campingplatz, mit ähnlichen Windgeschwindigkeiten wie in der letzten Nacht.
Mittwoch, 8. August 2012
Island: Asbyrgicanyon und Dettifoss
Der heutige Tag stand wieder unter dem Zeichen der Geologie. Wir befinden uns jetzt im nördlichen Teil der aktiven Riftzone. Im Asbyrgicanyon ist eine gigantische Abbruchkantte aus Basaltsäulen zu sehen. Hier haben wir eine Wanderung zum Trollmann und zur Trollfrau unternommen, gewisse Ähnlichkeiten konnten nicht festgestellt werden.
Danach standen wieder einmal zu einer Maxime unter den Wasserfällen, der Dettifoss transportiert 193 m³/sec recht trübes Gletscherwasser über Basaltsäulen hinweg.
Unser Campingplatz ist heute am Myvatn („Mückensee“), aber wir haben keine Bedenken, dass uns welche heimsuchen, da es extrem windig, ja sogar schon fast stürmisch ist und wir zusehen müssen, dass das Zelt heil bleibt. Wir hoffen dass so ein Wind hier nicht Dauerzustand ist, ad wir hier für zwei Nächte bleiben wollen.
Danach standen wieder einmal zu einer Maxime unter den Wasserfällen, der Dettifoss transportiert 193 m³/sec recht trübes Gletscherwasser über Basaltsäulen hinweg.
Unser Campingplatz ist heute am Myvatn („Mückensee“), aber wir haben keine Bedenken, dass uns welche heimsuchen, da es extrem windig, ja sogar schon fast stürmisch ist und wir zusehen müssen, dass das Zelt heil bleibt. Wir hoffen dass so ein Wind hier nicht Dauerzustand ist, ad wir hier für zwei Nächte bleiben wollen.
Dienstag, 7. August 2012
Island: Whale Watching
Auf dem Weg nach Husavik eines der bekanntesten Whale Watching Reviere machten wir an einem weiteren Wasserfall kurz Stopp, dieser Wasserfall „Godafoss“ hat seinen Namen weil sich ein Wikinger für das Christentum entschieden hat und auf dem Heimweg seine heidnischen Götterfiguren in den Wasserfall warf.
Angekommen in Husavik im Norden von Island haben wir gleich eine Whale Watching Tour gebucht. 12:00 Uhr ging es dann endlich los, voller Erwartungen stiegen wir auf das nur 15 m lange Schiff, bei guter See und Sonnenschein hat man trotzdem jede Welle gut gemerkt. Eine Stunde fuhren wir so dahin, bis am Horizont die ersten Wasserfontainen zu sehen waren. Das Boot nahm rasch Kurs auf und wir haben die ersten Rücken und Schwanzflossen von zwei Buckelwalen gesehen. So fuhren wir immer den Fontainen hinterher, bis ein Wal richtig nah am Boot anfing aus dem Wasser zu springen. So boten sich uns ein paar spektakuläre Bilder, bis wir nach 3 Stunden wieder zurückfahren mussten.
Zum Abschluss des Tages wollten wir eigentlich noch ins isländische Phallusmuseum, nur leider quoll Dieses wegen zu großer und reichlicher Penise über und wurde nach Reykjavik verlegt, also folgt eine Schilderung demnächst gegen Ende der Reise.
Angekommen in Husavik im Norden von Island haben wir gleich eine Whale Watching Tour gebucht. 12:00 Uhr ging es dann endlich los, voller Erwartungen stiegen wir auf das nur 15 m lange Schiff, bei guter See und Sonnenschein hat man trotzdem jede Welle gut gemerkt. Eine Stunde fuhren wir so dahin, bis am Horizont die ersten Wasserfontainen zu sehen waren. Das Boot nahm rasch Kurs auf und wir haben die ersten Rücken und Schwanzflossen von zwei Buckelwalen gesehen. So fuhren wir immer den Fontainen hinterher, bis ein Wal richtig nah am Boot anfing aus dem Wasser zu springen. So boten sich uns ein paar spektakuläre Bilder, bis wir nach 3 Stunden wieder zurückfahren mussten.
Zum Abschluss des Tages wollten wir eigentlich noch ins isländische Phallusmuseum, nur leider quoll Dieses wegen zu großer und reichlicher Penise über und wurde nach Reykjavik verlegt, also folgt eine Schilderung demnächst gegen Ende der Reise.
Montag, 6. August 2012
Island: Torfhäuser und Arukeyri
Nachdem wir ein morgendliches Bad im campingplatzeigenen Hot Pot genossen haben ging es nach Glaumbær, einem Torfrasenbauernhausfreilichtmuseum, da das Holz auf Island knapp war/ist wurden die Außenmauern mit abgestochenen Rasensoden/Torf wie Ziegel aufgeschichtet, nur die Fronten wurden kunstvoll mit Holzplanken gestaltet. Zum Mittag gab es ganz landestypisch eine bezahlbare Tagessuppe (Spargelcremesuppe) mit Smörbruð.
Zurück auf den Highway Islands Nr. 1 fuhren wir in die zweitgrößte Stadt Islands, mit 17.500 Einwohnern. Zwei im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe erhöhten die Einwohnerzahl kurzfristig. Eigentlich wollten wir unsere Vorräte auffüllen, aber beim Supermarkt standen wir vor verschlossenen Türen, der Grund war einfach ein freier Tag für die Verkäufer. Die Stadt an sich ist ganz nett, aber auf Island kommt es sowieso eher auf die Natur an. Unser Campingplatz ist heute ganz idyllisch an einem Fluss.
Zurück auf den Highway Islands Nr. 1 fuhren wir in die zweitgrößte Stadt Islands, mit 17.500 Einwohnern. Zwei im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe erhöhten die Einwohnerzahl kurzfristig. Eigentlich wollten wir unsere Vorräte auffüllen, aber beim Supermarkt standen wir vor verschlossenen Türen, der Grund war einfach ein freier Tag für die Verkäufer. Die Stadt an sich ist ganz nett, aber auf Island kommt es sowieso eher auf die Natur an. Unser Campingplatz ist heute ganz idyllisch an einem Fluss.
Sonntag, 5. August 2012
Island: Robben und Nordwestisland
Auf dem Weg von den Westfjorden nach Nordwestisland haben wir ein paar Robben im Fjord gesichtet, die lagen einfach so auf den Steinen und haben sich bei ihrem Sonntagsschlaf vom Publikum nicht stören lassen.

Nach einer Fahrt auf der Straße 1 sind wir an die Spitze einer Insel im Norden gefahren und haben unsere müden Glieder im Hot Pot Grettislaug abgebrüht.
Nach einer Fahrt auf der Straße 1 sind wir an die Spitze einer Insel im Norden gefahren und haben unsere müden Glieder im Hot Pot Grettislaug abgebrüht.
Samstag, 4. August 2012
Island: Sandstrand und Mud ball
Der Tag begann leider nicht mit dem Sonnenstrahl der einen
die Nase kitzelt, ein Strandgang im weißen Muschelsand war trotzdem sehr schön.
Die Weiterfahrt Richtung Norden wurde dann auf den „gravel roads“ fortgesetzt,
welche in den Bergen mit Bedacht zu fahren sind. Neben einem Wasserfall (Dynjandi)
genossen wir die beruhigenden Wechsel zwischen Fjell und zahlreichen Fjorden,
die im Gegensatz zu den Skandinavischen nicht so tief und die Tidenunterschiede
stärker zu sehen sind.
Zum Abend hin hatten wir noch ein Highlight im Örtchen
Isjafjördur - die Isländischen Mudball Games. Jungs und hübsche Mädels (voll
geschminkt wie zum Discogang) wälzen
sich im einkalten Schlamm und das bei 12°C Außentemperatur um so eine Art
Fußball mit vollem Körperkontakt zu spielen. Die Regeln sind dem Fußball
angelehnt nur das man ein Spielfeld mit ca. einem halben Meter tiefen Schlamm
hat. Heute wieder Camping am Fjord.
Freitag, 3. August 2012
Island: Papageientaucher
Heute haben wir uns von Westisland auf den Weg zu den
Westfjorden, eine der einsamsten Gegenden Islands gemacht, obwohl das volle
Hostel in dessen Küche wir gerade sitzen nicht darauf schließen lässt. Aber von
vorne: Heute ist das Wetter leider nur mäßig gewesen, die Berge hingen nur in
den Wolken. Also hieß es Kilometer machen durch etliche Fjorde. Am Ende des
heutigen Tages sind wir am westlichsten Punkt Europas angekommen. Hier ragen
Klippen bis 400 m aus dem Meer. Außerdem nisten eine Vielzahl Vögel an den Klippen.
Unter denen sich auch Papageientaucher (isl.: Lundinn, engl.: Puffin) befinden,
die waren überhaupt nicht scheu und so konnten wir ein paar echt schöne Bilder
machen. Wir dachten, dass sie ein bissl größer sind, aber mehr als 30 cm messen die gar nicht. Unser Campingplatz ist diesmal an einem weißen Sandstrand.
Donnerstag, 2. August 2012
Island: Wanderung zum Gymur
Das Aufstehen fiel uns heut erst sehr schwer, da die Berge
rings um der Campingplatz in dicken Wolken hingen. Aber schon beim Frühstück
wurden die blauen Lücken größer, bis zur Abfahrt war wieder schönstes
Sommerwetter. Eins vorab jetzt sind wir wirklich verbrannt.
Heute hatten wir uns vorgenommen den (zweit)höchsten
Wasserfall (198 m) Islands anzuschauen. Dafür war ein Fußmarsch von zwei
Stunden hin und zwei Stunden zurück vorgesehen. Da Julia nicht über einen
Holzbalken über einen Fluss balancieren wollte, haben wir einen anderen
Aussichtspunktweg gesucht und vermeintlich auch gefunden, wir haben zumindest
einen sehr hohen Wasserfall gesehen. Höher konnten, bzw. wollten wir nicht
hinaus und haben dann wieder den Heimweg angetreten.
Unsere Unterkunft ist heute wieder ein Campingplatz mit sehr
schöner Aussicht auf schneebedeckte Berge.
Abonnieren
Posts (Atom)













