Wir hatten auf einem Campingplatz übernachtet von dem aus
man unser heutiges Ziel die Westmännerinseln schon sehen konnte. Das ist eine recht
junge Inselgruppe, welche vor ca. 11.000 Jahren entstanden ist. Der letzte
Vulkanausbruch fand 1973 statt. Also wir waren gespannt auf das Pompeji des
Nordens. Die Fähre ging um 10:00 und fuhr 35 min über offenes Meer. Auf der
Insel angekommen, begrüßten uns bei bestem Sonnenschein die zwei noch aktiven
Vulkane Eldfell und Helgafell. Man muss dazu sagen, dass die Insel immer noch
bewohnt ist, viele Bewohner sind 1973 nicht zurückgekehrt. Jetzt leben wieder
ca. 4.000 Bewohner auf der Insel. Zuerst waren wir an der einzigen Stabkirche
in Island, diese wurde 2000 von den Norwegern zum 1000jährigen bestehen des
Christentums auf Island geschenkt. Im Bereich des Hafens waren schon die ersten
Anzeichen des damaligen Ausbruches zu erkennen, wo das Lavafeld zum Stehen kam.
Wir haben uns den Eldfell, den flacheren Vulkan zum Besteigen (130 m ü NHN)
ausgesucht. Der Aufstieg war nicht so schwierig wie Anfangs gedacht und der Ausblick
war atemberaubend, da man die Linie des Lavafeldes genau sehen konnte.
Zum
Abschluss des Besuchs schauten wir uns noch einen Film über den Ausbruch an.
Auf dem Rückweg mit der Fähre war der Seegang dann doch noch ein bissl stärker
und es ging uns kräftig im Magen rum, aber ohne große Begleiterscheinungen.

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