Samstag, 11. August 2012

Island: Hengifossá

Nach dem Aufstehen bei herrlichem Sonnenwetterchen sind wir an das größte Bauwerk des Landes, das Wasserkraftwerk von Kárahnjúkar mit 690 MW Leistung gefahren. Hauptabnehmer ist eine Aluminiumschmelze in Reyðarfjörður. Leider sieht man nicht viel, weil die sechs Turbinen in Tunnel im Berg sind, das Wasser kommt ebenfalls in mehreren Tunneln von einem  Reservoir 70 km entfernt. Weiter ging’s ins Infocenter der Region. War sehr schön und man konnte Flora und Fauna der der Gegend studieren, auch ein 3D Model zeigte z.B. den Gletscherrückgang.
Höhepunkt des Tages war die Wanderung zum Hengifoss. Diesmal der zweit-(dritt-)höchste Wasserfall Islands mit 118 m. Da es aber schon seit Wochen nicht mehr geregnet hat war es nicht mehr als ein Bächlein und das fast gesamte Wasser wurde durch die Aufwinde versprüht. Trotzdem ein Erlebnis da sich der Wasserfall an einer sehr schönen Schichtenabfolge von Lava und Ligniten in das Gestein einschneidet. Hier auf dem Bild ist der kleinere tiefer gelegene Litlafossá zu sehen.


Weiter geht’s in Richtung Süden. Da waren wir noch in Petra´s Steinsammlung, das sind ein vollgestopftes Haus und Garten mit Steinen und Kristallstufen aus der Region, welche eine nunmehr über 80-jährige Frau eigenhändig die letzten 50 Jahre gesammelt hat.


Freitag, 10. August 2012

Island: Krafla-Geothermiegebiet

Die letzte Nacht hätte uns bald weggeblasen, aber der Sonnenschein am Morgen entschädigte uns für alles. Nachdem wir das Zelt abgebaut hatten sind wir ins Geothermiegebiet Krafla gefahren. Dort betreibt ein Unternehmen ein Thermiekraftwerk mit 60 MW welches ca. 20 Bohrlöcher mit 200°C heißem Wasser anzapfen. Weiterhin gab es mehrere Krater und dampfende Schwefel- und Schlammlöcher zu sehen.



Die Fahrt ging in Richtung Nordosten, der leider nicht so viel zu bieten hat als die bisherigen Himmelsrichtungen. Unser Campingplatz liegt idyllisch an einem See in dem ein Seeungeheuer sein Unwesen treiben soll. Na dann gute Nacht.

Donnerstag, 9. August 2012

Island: Rund um Mývatn

Nach der windigsten Nacht des Urlaub (und das zum Glück, denn bei weniger Wind säuseln gleich tausende nicht stechende Mücken um einen herum) nahmen wir uns den ganzen Tag Zeit die vulkanischen Besonderheiten um den Mückensee abzuklappern. Zum Anfang stand Dimmuborgir, der Ort an dem nach isländischen Sagen 13 Weihnachtsburschen in stehengebliebenen Lavatürmen wohnen. Die hielten, wie sollte es andern sein, „Sommerschlaf“, weil sie im Winter voll zu tun haben die Geschenke den Kindern hier unter den Weihnachtsbaum zu legen.


Bei Höfđi gab es einen herrlichen Blick über den See von Osten her mit einigen schicken Lavastrukturen. 


Skútustađagígar sind durch explodierende Wasserblasen entstandene Pseudokrater, die sich aneinanderreihen, wie eine Perlenkette. 


Und zu guter letzt Eldhraun, ein Gebiet mit riesigen aufgebrochenen Lavaflussröhren. Die heutige Nacht verbringen wir noch einmal auf dem selben Campingplatz, mit ähnlichen Windgeschwindigkeiten wie in der letzten Nacht.



Mittwoch, 8. August 2012

Island: Asbyrgicanyon und Dettifoss

Der heutige Tag stand wieder unter dem Zeichen der Geologie. Wir befinden uns jetzt im nördlichen Teil der aktiven Riftzone. Im Asbyrgicanyon ist eine gigantische Abbruchkantte aus Basaltsäulen zu sehen. Hier haben wir eine Wanderung zum Trollmann und zur Trollfrau unternommen, gewisse Ähnlichkeiten konnten nicht festgestellt werden.


Danach standen wieder einmal zu einer Maxime unter den Wasserfällen, der Dettifoss transportiert 193 m³/sec recht trübes Gletscherwasser über Basaltsäulen hinweg.


Unser Campingplatz ist heute am Myvatn („Mückensee“), aber wir haben keine Bedenken, dass uns welche heimsuchen, da es extrem windig, ja sogar schon fast stürmisch ist und wir zusehen müssen, dass das Zelt heil bleibt. Wir hoffen dass so ein Wind hier nicht Dauerzustand ist, ad wir hier für zwei Nächte bleiben wollen.

Dienstag, 7. August 2012

Island: Whale Watching

Auf dem Weg nach Husavik eines der bekanntesten Whale Watching Reviere machten wir an einem weiteren Wasserfall kurz Stopp, dieser Wasserfall „Godafoss“ hat seinen Namen weil sich ein Wikinger für das Christentum entschieden hat und auf dem Heimweg seine heidnischen Götterfiguren in den Wasserfall warf.


Angekommen in Husavik im Norden von Island haben wir gleich eine Whale Watching Tour gebucht. 12:00 Uhr ging es dann endlich los, voller Erwartungen stiegen wir auf das nur 15 m lange Schiff, bei guter See und Sonnenschein hat man trotzdem jede Welle gut gemerkt. Eine Stunde fuhren wir so dahin, bis am Horizont die ersten Wasserfontainen zu sehen waren. Das Boot nahm rasch Kurs auf und wir haben die ersten Rücken und Schwanzflossen von zwei Buckelwalen gesehen. So fuhren wir immer den Fontainen hinterher, bis ein Wal richtig nah am Boot anfing aus dem Wasser zu springen. So boten sich uns ein paar spektakuläre Bilder, bis wir nach 3 Stunden wieder zurückfahren mussten.


Zum Abschluss des Tages wollten wir eigentlich noch ins isländische Phallusmuseum, nur leider quoll Dieses wegen zu großer und reichlicher Penise über und wurde nach Reykjavik verlegt, also folgt eine Schilderung demnächst gegen Ende der Reise.

Montag, 6. August 2012

Island: Torfhäuser und Arukeyri

Nachdem wir ein morgendliches Bad im campingplatzeigenen Hot Pot genossen haben ging es nach Glaumbær, einem Torfrasenbauernhausfreilichtmuseum, da das Holz auf Island knapp war/ist wurden die Außenmauern mit abgestochenen Rasensoden/Torf wie Ziegel aufgeschichtet, nur die Fronten wurden kunstvoll mit Holzplanken gestaltet. Zum Mittag gab es ganz landestypisch eine bezahlbare Tagessuppe (Spargelcremesuppe) mit Smörbruð.


Zurück auf den Highway Islands Nr. 1 fuhren wir in die zweitgrößte Stadt Islands, mit 17.500 Einwohnern. Zwei im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe erhöhten die Einwohnerzahl kurzfristig. Eigentlich wollten wir unsere Vorräte auffüllen, aber beim Supermarkt standen wir vor verschlossenen Türen, der Grund war einfach ein freier Tag für die Verkäufer. Die Stadt an sich ist ganz nett, aber auf Island kommt es sowieso eher auf die Natur an. Unser Campingplatz ist heute ganz idyllisch an einem Fluss.


Sonntag, 5. August 2012

Island: Robben und Nordwestisland

Auf dem Weg von den Westfjorden nach Nordwestisland haben wir ein paar Robben im Fjord gesichtet, die lagen einfach so auf den Steinen und haben sich bei ihrem Sonntagsschlaf vom Publikum nicht stören lassen.




Nach einer Fahrt auf der Straße 1 sind wir an die Spitze einer Insel im Norden gefahren und haben unsere müden Glieder im Hot Pot Grettislaug abgebrüht.



Samstag, 4. August 2012

Island: Sandstrand und Mud ball


Der Tag begann leider nicht mit dem Sonnenstrahl der einen die Nase kitzelt, ein Strandgang im weißen Muschelsand war trotzdem sehr schön. 


Die Weiterfahrt Richtung Norden wurde dann auf den „gravel roads“ fortgesetzt, welche in den Bergen mit Bedacht zu fahren sind. Neben einem Wasserfall (Dynjandi) genossen wir die beruhigenden Wechsel zwischen Fjell und zahlreichen Fjorden, die im Gegensatz zu den Skandinavischen nicht so tief und die Tidenunterschiede stärker zu sehen sind. 


Zum Abend hin hatten wir noch ein Highlight im Örtchen Isjafjördur - die Isländischen Mudball Games. Jungs und hübsche Mädels (voll geschminkt wie zum Discogang)  wälzen sich im einkalten Schlamm und das bei 12°C Außentemperatur um so eine Art Fußball mit vollem Körperkontakt zu spielen. Die Regeln sind dem Fußball angelehnt nur das man ein Spielfeld mit ca. einem halben Meter tiefen Schlamm hat. Heute wieder Camping am Fjord.

Freitag, 3. August 2012

Island: Papageientaucher


Heute haben wir uns von Westisland auf den Weg zu den Westfjorden, eine der einsamsten Gegenden Islands gemacht, obwohl das volle Hostel in dessen Küche wir gerade sitzen nicht darauf schließen lässt. Aber von vorne: Heute ist das Wetter leider nur mäßig gewesen, die Berge hingen nur in den Wolken. Also hieß es Kilometer machen durch etliche Fjorde. Am Ende des heutigen Tages sind wir am westlichsten Punkt Europas angekommen. Hier ragen Klippen bis 400 m aus dem Meer. Außerdem nisten eine Vielzahl Vögel an den Klippen. Unter denen sich auch Papageientaucher (isl.: Lundinn, engl.: Puffin) befinden, die waren überhaupt nicht scheu und so konnten wir ein paar echt schöne Bilder machen. Wir dachten, dass sie ein bissl größer sind, aber mehr als 30 cm messen die gar nicht. Unser Campingplatz ist diesmal an einem weißen Sandstrand.





Donnerstag, 2. August 2012

Island: Wanderung zum Gymur


Das Aufstehen fiel uns heut erst sehr schwer, da die Berge rings um der Campingplatz in dicken Wolken hingen. Aber schon beim Frühstück wurden die blauen Lücken größer, bis zur Abfahrt war wieder schönstes Sommerwetter. Eins vorab jetzt sind wir wirklich verbrannt.
Heute hatten wir uns vorgenommen den (zweit)höchsten Wasserfall (198 m) Islands anzuschauen. Dafür war ein Fußmarsch von zwei Stunden hin und zwei Stunden zurück vorgesehen. Da Julia nicht über einen Holzbalken über einen Fluss balancieren wollte, haben wir einen anderen Aussichtspunktweg gesucht und vermeintlich auch gefunden, wir haben zumindest einen sehr hohen Wasserfall gesehen. Höher konnten, bzw. wollten wir nicht hinaus und haben dann wieder den Heimweg angetreten. 


Unsere Unterkunft ist heute wieder ein Campingplatz mit sehr schöner Aussicht auf schneebedeckte Berge.

Mittwoch, 1. August 2012

Island: T-Shirtwetter und Sonnenbrandgefahr



Der heutige Tag begann wieder mit blauem Himmel was sich den ganzen Tag fortsetzte und uns ein bissl Sonnenbrand im Gesicht verschaffte.
Nach dem Auschecken in dem nur 200 m vom isländischen Parlament entfernten Hostel ging es in Richtung „Geysir“, dem Geysir der allen anderen Thermalwasserfontänen den Namen gab. Ein kleiner Zwischenstopp an einem Kratersee weckte weites Interesse auf Vulkanisches. Der Geysirpark zeigte sich schon in der Ferne mit pulsierenden Dampfschwaden. Aller 7 Minuten schießt 100°C heißes Wasser in den dunkelblauen Himmel. 




Weiter ging’s zum Gullfoss (Goldwasserfall). 108 m³/s Gletscherwasser stürzen über 31 m in zwei Stufen in die Tiefe. Basaltsäulen zwängen den Fluss ein. 



Am Abend fanden wir einen sehr schönen Zeltplatz mit grünem Untergrund und das in der Driftzone des Mittelatlantischen Rückens.

Dienstag, 31. Juli 2012

Island: Blaues Wasser und rauhe Natur

Nach einem ausgedehnten Frühstück im Hostel. Haben wir uns auf den Weg zur "Blauen Lagune" westlich von Reykjavik gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir noch unseren Ausritt für in 3 Wochen gebucht und schon einmal die Größe der Pferde abgemessen ... echt niedlich die Kleinen.



Außerdem haben wir noch einen Zwischenstopp an der Brücke über die Kontinente gemacht.


An der Blauen Lagune angekommen, aalten wir uns 4 Stunden lang in der 40° Celcius warmen Brühe und schmierten uns kräftig mit Kieselerdeschlamm ein, jetzt ist unsere Haut weich wie ein Babypopo.

Montag, 30. Juli 2012

Auf Island angekommen.

Nach einem dreistündigen Flug mit Germanwings erreichten wir Keflavik um 00:30. Wir hatten ein Auto vorgebucht und fest damit gerechnet bis 6:00 auf dem Flugahfen kampieren, da wir aber immer hartnckig sind, sind wir zum Vermieter gelaufen und da war um 1:00 tatsächlich noch jemand da. So konnten wir mit unserem Citröen C4 noch in die Nacht düsen (max-speed 90 km/h!). Der nächstbeste Parkplatz sicherte unsere Übernachtung im Auto (2:30-7:00 Uhr). Nach einer Katrzenwäsche sind und den alten geschmierten Hasensemmeln von zu Hause sind wir dann weiter nach Reykjavik gefahren. Island hat uns leider mit Rehgenwetter empfangen.

Nach dem besorgen der Unterkunft für die nächsten zwei Tage haben wir uns im Nieselregen auf eine kleine Sightseeingtour gemacht. Was soll man zu einber 100.000 Einwohnerstadt in der wörtlich übersetzt "Rauchbrucht" sagen? ... Viele bunte Wellblechhäuser. Ich muss dazu sagen wir waren auch ein bissl fertig und es war grau in grau.

Wir hatten uns vorgenommen richtig zeitig ins Bett zu gehen. Aber nach dem Abendbrot zeigte sich plötzlich blauer Himmel (Zitat Rainer "Wir haben Glück der Nebel hat sich verzogen"). Also sind wir nochmal los zum Warmwasserspeicher Reykjaviks "Perlan" mit Aussichtsturm gefahren und Island lächelte uns von seiner schönsten Seite an.


Samstag, 3. September 2011

Dresden: Feuerwerk am Elbufer

Ich war mal wieder mit dem Fotoapparat unterwegs und hatte das Glück an der Elbe ein wunderschönes Feuerwerk fotografieren zu können.

 




Samstag, 5. März 2011

Neuseeland: Wieder in Auckland

Nach einem weiteren regnerischen Tag sind wir heut mittag in Auckland wieder angekommen. Beim Haus der offenen Tür sind wir reinspaziert und haben auf Marko gewartet. Am Abend hat ein deutsches Studentenpäarchen Bierfleisch gekocht und es war ein heiteres Zusammensitzen bis spät in die Nacht.

Wir sind auch nochmal auf den Mt. Eden gefahren um die Skyline bei Nacht zu sehen.

Neuseeland: Surfer und schlechtes Wetter

Den Morgen haben wir langsam angehen lassen und die Surfer beobachtet. Da es zu kalt und regnerisch zum baden war, haben wir uns weiter auf den Weg gen Norden gemacht. Es hat die ganze Zeit geschüttet. Übernachtet haben wir auf einer Halbinsel südwestlich von Auckland und hofften auf besseres Wetter am nächsten Tag.

Donnerstag, 3. März 2011

Neuseeland: Kiwihouse

Der gestrige Regentag war vergessen, denn heute kam wieder die Sonne raus. Wir haben uns auf dem Weg Richtung Hamilton einen Wasserfall, eine Höhle und eine natürliche Kalksteinbrücke angeschaut. Dort waren wir ganz allein auf weiter Flur und man hatte den Eindruck dass keine Touristen unterwegs waren.

Außerdem haben wir, nachdem es auf natürliche Weise nicht geklappt hat, uns Kiwivögel in einem Vogelpark angeschaut. Dort leben zwei der noch am ehesten vertretenen "Great Brown Kiwi".

Die Nacht verbrachten wir auf einem niedlichen Campingplatz amSurfstarnd mit den längsten Wellen.

Mittwoch, 2. März 2011

Neuseeland: Regenfahrt

Heute hat der Wecker 5.30 geklingelt. Peter ist aufs Klo und hat beim wiederkommen gemeint wir stellen den Wecker weiter, weil das Wetter für die Besteigung des Mt. Taranaki nicht geeignet erschien. Nach einem späten Frühstück und dem Warten auf das Ende des Regens sind wir dann doch noch zum Mt. Taranaki gefahren und haben uns wenigstens das Visitorcenter angeschaut. Da haben wir dann Otto aufgegabelt und sind nach Norden durchgefahren. Es hat den ganzen Tag geregnet wie aus Kannen ... naja es kann nicht immer nur Sonnenschein geben.

Dienstag, 1. März 2011

Neuseeland: Fahrt zum Mt. Taranaki

Das zweite große Wanderziel, die Bezwingung des Mt. Taranaki (Mauri Name), er wurde zwischenzeitlich Mt. Edmont genannt und ist ein schön klassisch geformter Vulkankegel. Wir haben uns auf den Weg dahin gemacht und als wir angekommen sind hat sich der Berg leider hinter den Wolken versteckt.