Samstag, 21. November 2015

1.7.15 Rüdi und Rückfahrt



Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir noch Anke und Rüdi in Celle/Niedersachsen. Da hier die Temperaturen an der 40 °C Marke kratzen gingen wir mit Hannah in den Park zum Kneipbecken. Hannah natürlich nackt. Es dauerte auch nicht lange und Hannah lag im kalten Wasser. Ich denke herrlich. Aber erst mal wurde geweint. Am Abend gab’s leckeres Grillgut und kalte Biere bis 3 Uhr in der Früh. Rüdi und Anke  mussten nächsten Tag sich aus dem Bett quälen. Wir konnten noch auf der schönen großen Terrasse Frühstücken und fuhren mit 2 Staus in 5 Stunden Richtung Dresden.

30.6.15 Legoland in Billund



Wer nach Dänemark mit Kind fährt muss natürlich ins Legoland. Ein Anreiz für uns war auch, dass wir einmal Eintritt als Gutschein auf einer Carazapackung nutzen konnten. Immerhin 45 €. Der Park machte 10 Uhr auf und wir waren bis zum Ende. 18 Uhr. Hannah bekam bei so vielen Eindrücken ein Overflash. Wir aber auch. Wir fuhren hoch, wir fuhren runter. Im Kreis, den Wasserfall herunter, wir bauten zusammen, wir rissen ab, wir warteten… aber nicht lange. Ein Eis zur kurzen Schlafpause im Wagen tat gut, weil auch hier die Sonne von oben drückte. Wir waren auch 1992 im Legoland mit meinen Eltern (Peter) und ich sage: Es ist alles noch gewaltiger geworden. Auch der regionale Flughafen Billund hat jetzt internationalen Anschluss an die Welt. Aller 3 Minuten landete oder startete eine Maschine.






28.6.15 Riben, Rømø



Der folgende Tag war windig dafür sonnig bei fast schon angenehmen 23 °C. Mit dem Bus ging’s Richtung Rømø. Papa Peter kennt diese Ecke gut. 1996, glaube ich, war ich mit Rüdi mit dem Fahrrad auf einer kleinen Fahrradtour hier. Familie Biedorf brachte uns und unsere Fahrräder hoch und setzte uns in Riben ab. Danach waren wir zwei Wochen mit dem Fahrrad unterwegs. Und ja es gibt mehr Hügel in Dänemark als man denkt.
Wir waren hier nun mit dem Bus, mit dem wir auf dem ca. 3 km breiten und 10 km langen Strand fahren durften. Hannah konnte sich auch mal am Steuer versuchen. Auch das Drachensteigen findet sie ganz toll.
Am Stand „Blaeland“ gab es noch einen schönen Leuchtturm auf dem man die Umgebung mit Truppenübungsplatz und alte Bunkeranlagen des deutschen Schutzwalls sehen konnte.
Auch der letzte Campingplatz in Dänemark war mit der obligatorischen Hüpfkugel ausgestattet.













27.6.15 Åhus Den gamle by



Am nächsten Tag besuchten wir Åhus. Leider fanden wir auf Anhieb keinen Parkplatz. Das Partkleitsystem führte uns zu einer Tiefgarage, die wir nicht wollten und die viel zu flach für uns war. In dem Moment musste Hannah auch noch Groß auf dem Topf. Der Bus wurde zu Ihrer Toilettenzelle. 
Da es dann auch noch Nieselte entschieden wir uns keine Stadtwanderung zu machen sondern das Freilichtmuseum Den gamle by zu besuchen. Das zeigt verschiedene Bautypen von Häusern aus dem gesamten Land über die vergangen Zeitepochen in Dänemark. Sehr sehenswert. Die Häuser sind originalgetreu eingerichtet und manchmal waren auch Statisten, die das Leben dort zeigten.
Abends gab’s ein reichhaltiges Abendbrot aus dem Vorratsschieber, der nicht kleiner leerer werden wollte. Kartoffelpü mit Würstchen.







26.6.15 Roskilde Wikingermuseum, Überfahrt Øresundsbroen



 Nach dem sonnigen Frühstück mit der ganzen Familie und den letzten sicheren Ausflügen mit dem Puky auf dem preisgekrönten Campingplatz ging es Richtung Scheland nach Roskilde. Der Ort ist nicht nur wegen seinem Wikingermuseum bekannt sondern wird einmal jährlich on Heavy Metal Fans überrannt. Wir wollten zu Ersterem. Natürlich hat Wikinger immer was mit Meer und Booten zu tun. Hannah spielte gleich im Eingangsbereich mit welchen und prompt hatte sich ihre Jacke mit Wasser vollgesogen. Neben 1976 direkt vor dem Museumsstandort gehobenen Langbooten, wurden hier nach archäologischen Überlieferungen diese schnellen und wendigen Boote von Hand und mit natürlichen Materialien wie zu Wikingerzeiten gebaut. Nägel selber geschmiedet, Segeltuch gewoben, Seile gezogen etc.
Nach der Bildung gab’s in der Stadteisdiele ein kleines Softeis. Das Eis war wirklich das Kleine!
am Nachmittag gings weiter Richtung Westen. wir überquerten die Øresundsbroen
und im gleichen Moment kam die Colorline-Fähre unter uns vorbei, die Kiel und Oslo in 28 Stunden verbindet.










Donnerstag, 25. Juni 2015

24.-25.6.2015 Helsingør – Helsinge - Hillerød



In Helsingør fand in der Nacht ein großes Sommersonnenwendenfest statt an dem die Massen an den Strand pilgerten. Natürlich durfte ein großes Feuer auch nicht fehlen. Am nächsten Morgen sind wir zum Schloss gefahren, dieses Schloss ist ein riesiges aus dem Meer ragendes (ich glaube die Einwohner nennen es so) Ungetüm. Es sah wirklich sehr kollossartig aus, aber mit den kriegerischen Schweden in Sichtweite musste man sich damals was einfallen lassen. Das Schloss haben wir uns nur von außen angeschaut, weil Hannah für Ausstellungen noch nicht so die Geduld hat ;o) 

 
 


Nach einem ausgedehnten Schlenderrundgang durch die sehr hübsche Altstadt sind wir weiter nach Helsinge gefahren. In Helsinge wohnt ein Badmintonkamerad von Peter. Dieter ist Österreicher und lebt mit seiner dänischen Frau nördlich von Kopenhagen und hat viele Jahre in Dresden gearbeitet. Die beiden wohnen in einem niedlichen kleinen Haus in einer Siedlung. Nach dem Kurzbesuch sind wir weiter nach Hillerød auf einen so niedlichen Camingplatz gefahren, dass wir uns spontan dafür entschieden haben hier zwei Nächte zu verbringen.

Am 25.6. schien früh tatsächlich die Sonne, aber die Temperaturen und der Wind sind immer noch nicht so sommerlich. Wir haben uns an dem Tag auf die Fahrräder geschwungen und haben ein nicht minderimposantes Schloss angeschaut. Nach einer großen Runde im Park und einem kleinen Picknick sind wir bei Zeiten für einen Mittagsschlaf auf den Campingplatz zurückgefahren. Heute Abend geht es noch mal zu Dieter und Elsebeth .. wir sind zum Abendessen eingeladen :o).


 

Dienstag, 23. Juni 2015

20.-23.6.2015 Start in Dresden – Rostock – Gedser – Kopenhagen



Hallo liebe Mitlesende. Dieses Jahr geht unser Jahresurlaub nach Dänemark … wieder mit dem altbewährten VW Californiabus … diesmal in weiß.
Gestartet sind wir voll beladen mit Fahrrädern, Laufrad, Kinderwagen und Badezeug am Samstag in Dresden. Es ging erstmal nach Rostock, wo wir in Graal Müritz unsere erste windige und kalte Nacht verbrachten. Dank Standheizung im unteren Bereich des Busses und sehr gutem Schlafsack im oberen Bereich des Busses sind kalte Nächte zum Glück kein Problem.
Die Fähre nach Gedser (Dänemark) haben wir im Vorfeld gebucht. So standen wir pünktlich 10 Uhr in Rostock am Hafen und warteten gespannt auf die Fähre Prins Joachim. Nach zwei Stunden sehr ruhiger Überfahrt sind wir die 150 km nach Kopenhagen direkt durchgefahren. Und haben in Kopenhagen einen sehr spartanischen aber zentral gelegenen Campingplatz gefunden. Da wir in Dänemark ja die Kronen brauchen haben wir uns gleich nioch aufs Rad geschwungen und nach einem Bankautomaten Ausschau gehalten, zu Hannahs Glück sind wir noch an einem richtig großen Spielplatz vorbeigekommen der auch sofort in Beschlag genommen wurde.
Am nächsten Morgen (Montag 22.6.) empfing uns Dänemarks Hauptstadt leider nicht von seiner schönsten Seite … Dauerregen und gefühlte 10 Grad Celsius. Nach einem engen Frühstück im Bus haben wir uns dann doch aufgerafft … bewaffnet mit Regenschirm, Matschsachen und Gummistiefeln … uns auf den Weg in die Stadt zu machen. Wir sind mit dem öffentlichen Bus Richtung Zentrum gefahren und da hat sich dann Klärchen doch noch den Weg durch die Wolken freigekämpft und beglückte uns im Laufe des Tages immer mal wieder mit ein paar wärmenden Strahlen. Mit dem Bus im Zentrum in der Nähe des Rathauses angekommen machten wir uns wie so oft auf dem Weg einen öffentlich zugänglichen Turm zu besteigen … der erste Eindruck einer Stadt ist von oben meist am besten. Nach dem Blick in alle Himmelsrichtungen sind wir Richtung Palast gelaufen und haben die Eindrücke der Altstadt auf uns wirken lassen. Nach einem Fußmarsch von gefühlten 10 km (nee ich glaube es sind nur 2 oder 3 gewesen) haben wir dann auch die so bekannte Meerjungfrau in Hafen gefunden.
Da wir den ersten Tag in Kopenhagen erst so spät losgekommen sind haben wir uns dazu entschlossen vor der Weiterfahrt gen Norden noch eine Kanalrundfahrt zu machen. Also sind wir noch mal in die Stadt gefahren und haben uns in einem der superflachen Boote durch die Altstadt, den Hafen und die zahllosen Brücken Kopenhagens schippern lassen. Die zusätzlichen Informationen die wir über die Stadt erfahren haben waren wirklich die Tour wert. Auch der Blickwinkel hat sich so noch einmal geändert. 


 

Nach einem langen Spaziergang entlang der Kanäle und des Nyhavn und dem Genuss einer dänischen Spezialität (Churros mit Eis) sind wir weiter Richtung Norden nach Helsingør gefahren.


Freitag, 17. Oktober 2014

01.10.-04.10. Rundtour Mahè mit De Martina, noch einmal Victoria



Durch Mundpropaganda an uns herangetragen nahmen wir die Idee auf die Insel mit einer hiesige Reiseführerin mit dem Auto zu erkunden. De Martina holte uns früh 8:30 Uhr mit ihrem Auto in unserer Ferienanlage ab. Wir fuhren über immer schönerer Aussichtspunke, Strände, zu einer Teeplantage, Destillerie, Kreolischen Restaurant und allerhand Wälder über und um die Insel. De Martina redete ununterbrochen ein Mischmasch aus Deutsch, Englisch und Kreolisch. Sie hatte ein extrem gutes Wissen über die einheimische Flora und Fauna und hat wahrscheinlich einen Abschluss in Naturheilkunde, da Sie viele Pflanzen zur Bekämpfung von Diabetes, Krebs und andere Krankheiten der Neuzeit empfahl unter anderem auch Kurcuma, Zimt, Cannabis, Ingwer und Koka.  Hannah nahm die ständig plappernde Tante gelassen hin.  

 



Da wir bei unserem ersten Besuch in der Hauptstadt Victoria nicht gleich alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert hatten und uns der Wochenmarkt so gut gefallen hatte entschieden wir uns noch mal einen Tagesausflug dort hin zu unternehmen. Diesmal waren wir etwas früher da und der Wochenmarkt präsentierte ein sehr großes Angebot an frischem Fisch, Obst und Gemüse. Wir probierten auch mal eine Trinkkokosnuss, die von der ganzen Familie genossen wurde. Das Kokosfleisch war aber nicht so nussig wie erhofft. 


Auch fanden wir dort und gleich in der Nähe auf der Market-Street die passenden Souvenirs. Nach dem Mittag besuchten wir dann auch das Naturkundemuseum. Neben der Präsentation in stark abgekühlten Räumlichkeiten im Erdgeschoss hiesiger Flora und Fauna waren auch die geologischen Besonderheiten der Seychellen anschaulich mit Gesteinsbrocken dargestellt. Zur  Info: die Seychellen waren das Zentrum des Urkontinentes Gondwana und damit Zentrum der Welt. Im Eingangsbereich waren drei Riesenschildkröten aufgestellt. Hannah hat die Kleinste, niedliche gleich mal gestreichelt und etwas stark an dem präparierten Kopf gezogen, der dann bald darauf nachgab. Die Kassiererin meinte aber nur, dass sind halt Kinder und es wäre nicht das erste mal gewesen. Im Obergeschoss, das durch eine Temperaturinversionsschicht ca. 20 °C wärmer war konnte Julia ihre nun neu erworbenen Kenntnisse durch richtiges Anlegen von Bildern der Flora und Ertasten bei zahlreichen Aufstellern beweisen. 

Die, wie immer überfüllten Public-Buses war wieder mal vergleichbar mit der ersten Fährfahrt bei Windstärke acht. Dem wahrscheinlich chinesischen Busfabrikate wurde keine Verschnaufpause am steilen Berg hoch gegeben. Wie auch an den anderen Tagen gingen wir noch vor dem Abendbrot in den Pool um den Tag seicht ausklingen zu lassen.
Der nächste Tag zeigte sich früh schon sonnig und so machten wir den vorletzten Tag einen weiteren Strandtag am Sunset Beach. Julia schnorchelte wieder ausgiebig und Hannah liebte  das Hineinrennen in die Brandung. Auch an diesen Tag haben wir uns mal wieder, trotz Sonnencreme richtig verbrannt. 
Am letzten Tag haben wir noch einmal den Strand genossen. Und wir hatten Glück einer der schönsten  und populärsten Strände auf Mahé lag direkt vor unserer Haustür. Das Meer war ruhig und so konnten wir noch einmal ausgiebig planschen.




So geht unsere Hochzeitsreise zu Ende, es war sehr schön auf den Seychellen und sie sind als Reiseziel wirklich zu empfehlen. Nicht überlaufen, recht gut erschlossen und es gibt kaum Bettenburgen.