Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir noch Anke und
Rüdi in Celle/Niedersachsen. Da hier die Temperaturen an der 40 °C Marke
kratzen gingen wir mit Hannah in den Park zum Kneipbecken. Hannah natürlich
nackt. Es dauerte auch nicht lange und Hannah lag im kalten Wasser. Ich denke
herrlich. Aber erst mal wurde geweint. Am Abend gab’s leckeres Grillgut und
kalte Biere bis 3 Uhr in der Früh. Rüdi und Anke mussten nächsten Tag sich aus dem Bett
quälen. Wir konnten noch auf der schönen großen Terrasse Frühstücken und fuhren
mit 2 Staus in 5 Stunden Richtung Dresden.
Samstag, 21. November 2015
30.6.15 Legoland in Billund
Wer nach Dänemark mit Kind fährt muss natürlich ins
Legoland. Ein Anreiz für uns war auch, dass wir einmal Eintritt als Gutschein
auf einer Carazapackung nutzen konnten. Immerhin 45 €. Der Park machte 10 Uhr
auf und wir waren bis zum Ende. 18 Uhr. Hannah bekam bei so vielen Eindrücken
ein Overflash. Wir aber auch. Wir fuhren hoch, wir fuhren runter. Im Kreis, den
Wasserfall herunter, wir bauten zusammen, wir rissen ab, wir warteten… aber
nicht lange. Ein Eis zur kurzen Schlafpause im Wagen tat gut, weil auch hier
die Sonne von oben drückte. Wir waren auch 1992 im Legoland mit meinen Eltern
(Peter) und ich sage: Es ist alles noch gewaltiger geworden. Auch der regionale
Flughafen Billund hat jetzt internationalen Anschluss an die Welt. Aller 3
Minuten landete oder startete eine Maschine.
28.6.15 Riben, Rømø
Der folgende Tag
war windig dafür sonnig bei fast schon angenehmen 23 °C. Mit dem Bus ging’s
Richtung Rømø. Papa Peter kennt diese Ecke gut. 1996, glaube ich, war ich mit
Rüdi mit dem Fahrrad auf einer kleinen Fahrradtour hier. Familie Biedorf
brachte uns und unsere Fahrräder hoch und setzte uns in Riben ab. Danach waren
wir zwei Wochen mit dem Fahrrad unterwegs. Und ja es gibt mehr Hügel in Dänemark
als man denkt.
Wir waren hier nun
mit dem Bus, mit dem wir auf dem ca. 3 km breiten und 10 km langen Strand
fahren durften. Hannah konnte sich auch mal am Steuer versuchen. Auch das
Drachensteigen findet sie ganz toll.
Am Stand „Blaeland“
gab es noch einen schönen Leuchtturm auf dem man die Umgebung mit
Truppenübungsplatz und alte Bunkeranlagen des deutschen Schutzwalls sehen
konnte.
Auch der letzte
Campingplatz in Dänemark war mit der obligatorischen Hüpfkugel ausgestattet.
27.6.15 Åhus Den gamle by
Am nächsten Tag
besuchten wir Åhus. Leider fanden wir auf Anhieb keinen Parkplatz. Das
Partkleitsystem führte uns zu einer Tiefgarage, die wir nicht wollten und die
viel zu flach für uns war. In dem Moment musste Hannah auch noch Groß auf dem
Topf. Der Bus wurde zu Ihrer Toilettenzelle.
Da es dann auch
noch Nieselte entschieden wir uns keine Stadtwanderung zu machen sondern das
Freilichtmuseum Den gamle by zu besuchen. Das zeigt verschiedene Bautypen von
Häusern aus dem gesamten Land über die vergangen Zeitepochen in Dänemark. Sehr
sehenswert. Die Häuser sind originalgetreu eingerichtet und manchmal waren auch
Statisten, die das Leben dort zeigten.
Abends gab’s ein
reichhaltiges Abendbrot aus dem Vorratsschieber, der nicht kleiner leerer
werden wollte. Kartoffelpü mit Würstchen.
26.6.15 Roskilde Wikingermuseum, Überfahrt Øresundsbroen
Nach dem sonnigen Frühstück mit der ganzen
Familie und den letzten sicheren Ausflügen mit dem Puky auf dem preisgekrönten
Campingplatz ging es Richtung Scheland nach Roskilde. Der Ort ist nicht
nur wegen seinem Wikingermuseum bekannt sondern wird einmal jährlich on Heavy
Metal Fans überrannt. Wir wollten zu Ersterem. Natürlich hat Wikinger immer was
mit Meer und Booten zu tun. Hannah spielte gleich im Eingangsbereich mit
welchen und prompt hatte sich ihre Jacke mit Wasser vollgesogen. Neben 1976
direkt vor dem Museumsstandort gehobenen Langbooten, wurden hier nach
archäologischen Überlieferungen diese schnellen und wendigen Boote von Hand und
mit natürlichen Materialien wie zu Wikingerzeiten gebaut. Nägel selber
geschmiedet, Segeltuch gewoben, Seile gezogen etc.
Nach der Bildung gab’s in der Stadteisdiele ein kleines
Softeis. Das Eis war wirklich das Kleine!
am Nachmittag gings weiter Richtung Westen. wir überquerten
die Øresundsbroen
und im gleichen Moment kam die Colorline-Fähre unter uns
vorbei, die Kiel und Oslo in 28 Stunden verbindet.
Donnerstag, 25. Juni 2015
24.-25.6.2015 Helsingør – Helsinge - Hillerød
In Helsingør fand in der Nacht ein großes
Sommersonnenwendenfest statt an dem die Massen an den Strand pilgerten.
Natürlich durfte ein großes Feuer auch nicht fehlen. Am nächsten Morgen sind
wir zum Schloss gefahren, dieses Schloss ist ein riesiges aus dem Meer ragendes
(ich glaube die Einwohner nennen es so) Ungetüm. Es sah wirklich sehr
kollossartig aus, aber mit den kriegerischen Schweden in Sichtweite musste man
sich damals was einfallen lassen. Das Schloss haben wir uns nur von außen
angeschaut, weil Hannah für Ausstellungen noch nicht so die Geduld hat ;o)
Nach einem ausgedehnten Schlenderrundgang durch die sehr
hübsche Altstadt sind wir weiter nach Helsinge gefahren. In Helsinge wohnt ein
Badmintonkamerad von Peter. Dieter ist Österreicher und lebt mit seiner
dänischen Frau nördlich von Kopenhagen und hat viele Jahre in Dresden
gearbeitet. Die beiden wohnen in einem niedlichen kleinen Haus in einer
Siedlung. Nach dem Kurzbesuch sind wir weiter nach Hillerød auf einen so
niedlichen Camingplatz gefahren, dass wir uns spontan dafür entschieden haben
hier zwei Nächte zu verbringen.
Am 25.6. schien früh tatsächlich die Sonne, aber die
Temperaturen und der Wind sind immer noch nicht so sommerlich. Wir haben uns an
dem Tag auf die Fahrräder geschwungen und haben ein nicht minderimposantes
Schloss angeschaut. Nach einer großen Runde im Park und einem kleinen Picknick
sind wir bei Zeiten für einen Mittagsschlaf auf den Campingplatz
zurückgefahren. Heute Abend geht es noch mal zu Dieter und Elsebeth .. wir sind
zum Abendessen eingeladen :o).
Dienstag, 23. Juni 2015
20.-23.6.2015 Start in Dresden – Rostock – Gedser – Kopenhagen
Hallo liebe Mitlesende. Dieses Jahr geht unser Jahresurlaub
nach Dänemark … wieder mit dem altbewährten VW Californiabus … diesmal in weiß.
Gestartet sind wir voll beladen mit Fahrrädern, Laufrad,
Kinderwagen und Badezeug am Samstag in Dresden. Es ging erstmal nach Rostock,
wo wir in Graal Müritz unsere erste windige und kalte Nacht verbrachten. Dank
Standheizung im unteren Bereich des Busses und sehr gutem Schlafsack im oberen
Bereich des Busses sind kalte Nächte zum Glück kein Problem.
Die Fähre nach Gedser (Dänemark) haben wir im Vorfeld
gebucht. So standen wir pünktlich 10 Uhr in Rostock am Hafen und warteten
gespannt auf die Fähre Prins Joachim. Nach zwei Stunden sehr ruhiger Überfahrt
sind wir die 150 km nach Kopenhagen direkt durchgefahren. Und haben in
Kopenhagen einen sehr spartanischen aber zentral gelegenen Campingplatz
gefunden. Da wir in Dänemark ja die Kronen brauchen haben wir uns gleich nioch
aufs Rad geschwungen und nach einem Bankautomaten Ausschau gehalten, zu Hannahs
Glück sind wir noch an einem richtig großen Spielplatz vorbeigekommen der auch
sofort in Beschlag genommen wurde.
Am nächsten Morgen (Montag 22.6.) empfing uns Dänemarks Hauptstadt leider nicht von seiner schönsten Seite … Dauerregen und gefühlte 10 Grad Celsius. Nach einem engen Frühstück im Bus haben wir uns dann doch aufgerafft … bewaffnet mit Regenschirm, Matschsachen und Gummistiefeln … uns auf den Weg in die Stadt zu machen. Wir sind mit dem öffentlichen Bus Richtung Zentrum gefahren und da hat sich dann Klärchen doch noch den Weg durch die Wolken freigekämpft und beglückte uns im Laufe des Tages immer mal wieder mit ein paar wärmenden Strahlen. Mit dem Bus im Zentrum in der Nähe des Rathauses angekommen machten wir uns wie so oft auf dem Weg einen öffentlich zugänglichen Turm zu besteigen … der erste Eindruck einer Stadt ist von oben meist am besten. Nach dem Blick in alle Himmelsrichtungen sind wir Richtung Palast gelaufen und haben die Eindrücke der Altstadt auf uns wirken lassen. Nach einem Fußmarsch von gefühlten 10 km (nee ich glaube es sind nur 2 oder 3 gewesen) haben wir dann auch die so bekannte Meerjungfrau in Hafen gefunden.
Am nächsten Morgen (Montag 22.6.) empfing uns Dänemarks Hauptstadt leider nicht von seiner schönsten Seite … Dauerregen und gefühlte 10 Grad Celsius. Nach einem engen Frühstück im Bus haben wir uns dann doch aufgerafft … bewaffnet mit Regenschirm, Matschsachen und Gummistiefeln … uns auf den Weg in die Stadt zu machen. Wir sind mit dem öffentlichen Bus Richtung Zentrum gefahren und da hat sich dann Klärchen doch noch den Weg durch die Wolken freigekämpft und beglückte uns im Laufe des Tages immer mal wieder mit ein paar wärmenden Strahlen. Mit dem Bus im Zentrum in der Nähe des Rathauses angekommen machten wir uns wie so oft auf dem Weg einen öffentlich zugänglichen Turm zu besteigen … der erste Eindruck einer Stadt ist von oben meist am besten. Nach dem Blick in alle Himmelsrichtungen sind wir Richtung Palast gelaufen und haben die Eindrücke der Altstadt auf uns wirken lassen. Nach einem Fußmarsch von gefühlten 10 km (nee ich glaube es sind nur 2 oder 3 gewesen) haben wir dann auch die so bekannte Meerjungfrau in Hafen gefunden.
Da wir den ersten Tag in Kopenhagen erst so spät losgekommen
sind haben wir uns dazu entschlossen vor der Weiterfahrt gen Norden noch eine
Kanalrundfahrt zu machen. Also sind wir noch mal in die Stadt gefahren und
haben uns in einem der superflachen Boote durch die Altstadt, den Hafen und die
zahllosen Brücken Kopenhagens schippern lassen. Die zusätzlichen Informationen
die wir über die Stadt erfahren haben waren wirklich die Tour wert. Auch der
Blickwinkel hat sich so noch einmal geändert.
Freitag, 17. Oktober 2014
01.10.-04.10. Rundtour Mahè mit De Martina, noch einmal Victoria
Durch Mundpropaganda an uns
herangetragen nahmen wir die Idee auf die Insel mit einer hiesige Reiseführerin
mit dem Auto zu erkunden. De Martina holte uns früh 8:30 Uhr mit ihrem Auto in
unserer Ferienanlage ab. Wir fuhren über immer schönerer Aussichtspunke,
Strände, zu einer Teeplantage, Destillerie, Kreolischen Restaurant und
allerhand Wälder über und um die Insel. De Martina redete ununterbrochen ein
Mischmasch aus Deutsch, Englisch und Kreolisch. Sie hatte ein extrem gutes
Wissen über die einheimische Flora und Fauna und hat wahrscheinlich einen
Abschluss in Naturheilkunde, da Sie viele Pflanzen zur Bekämpfung von Diabetes,
Krebs und andere Krankheiten der Neuzeit empfahl unter anderem auch Kurcuma,
Zimt, Cannabis, Ingwer und Koka. Hannah
nahm die ständig plappernde Tante gelassen hin.
Da wir bei unserem ersten
Besuch in der Hauptstadt Victoria nicht gleich alle Sehenswürdigkeiten
abgeklappert hatten und uns der Wochenmarkt so gut gefallen hatte entschieden
wir uns noch mal einen Tagesausflug dort hin zu unternehmen. Diesmal waren wir
etwas früher da und der Wochenmarkt präsentierte ein sehr großes Angebot an
frischem Fisch, Obst und Gemüse. Wir probierten auch mal eine Trinkkokosnuss,
die von der ganzen Familie genossen wurde. Das Kokosfleisch war aber nicht so
nussig wie erhofft.
Auch fanden wir dort und gleich
in der Nähe auf der Market-Street die passenden Souvenirs. Nach dem Mittag
besuchten wir dann auch das Naturkundemuseum. Neben der Präsentation in stark
abgekühlten Räumlichkeiten im Erdgeschoss hiesiger Flora und Fauna waren auch
die geologischen Besonderheiten der Seychellen anschaulich mit Gesteinsbrocken
dargestellt. Zur Info: die Seychellen
waren das Zentrum des Urkontinentes Gondwana und damit Zentrum der Welt. Im
Eingangsbereich waren drei Riesenschildkröten aufgestellt. Hannah hat die
Kleinste, niedliche gleich mal gestreichelt und etwas stark an dem präparierten
Kopf gezogen, der dann bald darauf nachgab. Die Kassiererin meinte aber nur,
dass sind halt Kinder und es wäre nicht das erste mal gewesen. Im Obergeschoss,
das durch eine Temperaturinversionsschicht ca. 20 °C wärmer war konnte Julia
ihre nun neu erworbenen Kenntnisse durch richtiges Anlegen von Bildern der
Flora und Ertasten bei zahlreichen Aufstellern beweisen.
Die, wie immer überfüllten Public-Buses
war wieder mal vergleichbar mit der ersten Fährfahrt bei Windstärke acht. Dem
wahrscheinlich chinesischen Busfabrikate wurde keine Verschnaufpause am steilen
Berg hoch gegeben. Wie auch an den anderen Tagen gingen wir noch vor dem
Abendbrot in den Pool um den Tag seicht ausklingen zu lassen.
Der nächste Tag zeigte sich
früh schon sonnig und so machten wir den vorletzten Tag einen weiteren
Strandtag am Sunset Beach. Julia schnorchelte wieder ausgiebig und Hannah
liebte das Hineinrennen in die Brandung.
Auch an diesen Tag haben wir uns mal wieder, trotz Sonnencreme richtig
verbrannt.
Am letzten Tag haben wir noch einmal den Strand genossen. Und wir hatten Glück einer der schönsten und populärsten Strände auf Mahé lag direkt vor unserer Haustür. Das Meer war ruhig und so konnten wir noch einmal ausgiebig planschen.
So geht unsere Hochzeitsreise zu Ende, es war sehr schön auf den Seychellen und sie sind als Reiseziel wirklich zu empfehlen. Nicht überlaufen, recht gut erschlossen und es gibt kaum Bettenburgen.
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