Die Nacht zum 11.10. war eine der Heftigsten,
über dem Lago Magiore schüttete sich der Himmel aus und auch kleine Hagelkörner
waren dabei. Unser Bus wurde mit dem Aufstelldach hin und her gerüttelt, das
Zelt wurde arg beschädigt nachdem eine Böe es während des Rückbau ergriff.
Doppelter Gestängebruch böse Sache. Wir parkten hinter das Versorgungsgebäude
um.
Am nächsten Morgen als wäre nichts
gewesen kam Clara raus und wärmte uns zum Frühstück im Freien.
Wir bauten ab und fuhren Richtung Norden
um am gleichen Tag noch Zürich zu erreichen. Die Fahrt war sehr schön. Eine
etwas lange Wartezeit am Gotthard, der schon schneebedeckt und der Pass gesperrt
war. Also ging’s durch den Tunnel. Draußen noch 10 °C wurde es bis zum
Tunnelmittelpunkt 36 °C warm. Kann jemand erklären warum?
Der Campingplatz in Zürich lag
gleich am Zürichsee ca. 15 min vom Stadtzentrum entfernt. Die Stadt ist Dresden
erstaunlich ähnlich bis auf das Dresden nicht an einem See, sondern an einem
Fluss liegt. Eine lange Tour zu Fuß mit dem Kinderwagen an den
Sehenswürdigkeiten vorbei rundete den sonnigen Tag ab.
Am nächsten Tag wollten
wir noch eine Schifffahrt über den Zürichsee unternehmen, leider war das Wetter
herbstlicher geworden und so entschieden wir gegen 8 Uhr in der Früh den langen
Ritt nach Hause anzutreten. Die deutschen Autobahnen garantierten ein gutes
Durchkommen und so hatte uns Dresden Abend gegen 19 Uhr wieder. Torsten (der
nette Nachbar unter uns) fing mich beim ausräumen mit einer Flasche
Wernesgrüner ab und wollte die Funktionen des Schlafmobiles erläutert haben.
Unsere Mädels fragten sich dann nach 2 Stunden wo ihre Männer sind und steckten
nacheinander die Köpfe in unsere Männerrunde rein.
Ausgepackt wurde trotzdem bis 24
Uhr. Am nächsten Tag gab ich dann unser gemütliches Schlafmobil mit einen
weinenden Auge beim Händler zurück und unser Familienabenteuer nach Italien mit
Julia, Peter & Hannah war zu Ende.
Die ausführliche Fotodoku wird
wieder in einem schönen Urlaubsbuch durch Julia zusammengestellt. Seit
gespannt.
Grüße Eurer Peter
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