Nun stand das Brutzeln in der Sonne Italiens an. Der Badeort
Rimini erschien uns der beste Ort an der Adria zu sein, nur leider war sehr
untypisches Wetter in dieser Gegend, strömender Regen. Die Fahrt Richtung Osten
war auf der geraden Autobahn ein Leichtes. Doch angekommen ging’s erst mal
darum die Schäfchen ins Trockene zu bringen. Zum zweiten Mal nach der
Regensaison Gral Müritz 2011 wurde unser Tarp vor das Vehikel gespannt. Das
„Vorzelt“ machte es ein wenig heimelich. Der Nächste Tag stand unter dem Motto
Ausschlafen, ausgiebiges Brunch ohne Warmanteil, lesen, Postkarten schreiben.
Ein kurzer Nachmittagsrundgang am Strand und in der mit Holzplanken vernagelten
Hotelstadt bei leichten Nieselregen rundeten den Rumhängtag ab. Der Tag drauf
sah auch nicht besser aus und das Sonnenbad musste wieder wegen Regen
ausfallen. Eine Städtetour bietet sich da ja an und so entschlossen wir uns den
Stadtstaat San Marino einen Besuch abzustatten. Der Mittelgebirgscharakter war
eher contraproduktiv und so regnete es auch hier in Strömen. Nur der Parkplatz unterhalb
der schönen Stadtmauer des „Mittelalterdisneylands“ wird uns in Erinnerung bleiben. Als
Stimmungsheber wurde eines der erstaunlich häufig auftretenden IKEA-Einrichtungshäuser
angesteuert. Obligatorische Köttbular mit Pommes und später noch ein Kuchen und
Eis gaben uns geborgene Vertrautheit.
Am nächsten Tag war keine Besserung in Aussicht und die
Wettervorhersage gab nur mäßige Minderung. Unsere Entscheidung stand fest. Gen
Norden in die Berge an der Lago Maggiore. Und wie wir erhofft hatten kam Clara
kurz vor unserem Reiseziel durch die Wolkendecke gebrochen. Am Morgen verzog
sich der Morgennebel langsam und die Sonne erstrahlte und trocknete unsere Wäsche.
Das kleine Örtchen Orta Giulio am westlich des Lago Magio gelegenen Lago de Orta
hatte idyllische Gässchen und natürlich eine Gelateria. Julias Favorit
NUTTELLA-Eis.
Heute sah es leider wieder stark verregnet aus und der nordöstliche gelegene Ort Laveno hob die Stimmung nicht.
Morgen werden wir weiter in den Norden in die Schweiz
flüchten und hoffen auf besseres Wetter.
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