Donnerstag, 10. Oktober 2013

5.-10. Oktober: Rimini, San Marino, Lago Maggiore



Nun stand das Brutzeln in der Sonne Italiens an. Der Badeort Rimini erschien uns der beste Ort an der Adria zu sein, nur leider war sehr untypisches Wetter in dieser Gegend, strömender Regen. Die Fahrt Richtung Osten war auf der geraden Autobahn ein Leichtes. Doch angekommen ging’s erst mal darum die Schäfchen ins Trockene zu bringen. Zum zweiten Mal nach der Regensaison Gral Müritz 2011 wurde unser Tarp vor das Vehikel gespannt. Das „Vorzelt“ machte es ein wenig heimelich. Der Nächste Tag stand unter dem Motto Ausschlafen, ausgiebiges Brunch ohne Warmanteil, lesen, Postkarten schreiben. Ein kurzer Nachmittagsrundgang am Strand und in der mit Holzplanken vernagelten Hotelstadt bei leichten Nieselregen rundeten den Rumhängtag ab. Der Tag drauf sah auch nicht besser aus und das Sonnenbad musste wieder wegen Regen ausfallen. Eine Städtetour bietet sich da ja an und so entschlossen wir uns den Stadtstaat San Marino einen Besuch abzustatten. Der Mittelgebirgscharakter war eher contraproduktiv und so regnete es auch hier in Strömen. Nur der Parkplatz unterhalb der schönen Stadtmauer des „Mittelalterdisneylands“  wird uns in Erinnerung bleiben. Als Stimmungsheber wurde eines der erstaunlich häufig auftretenden IKEA-Einrichtungshäuser angesteuert. Obligatorische Köttbular mit Pommes und später noch ein Kuchen und Eis gaben uns geborgene Vertrautheit.
Am nächsten Tag war keine Besserung in Aussicht und die Wettervorhersage gab nur mäßige Minderung. Unsere Entscheidung stand fest. Gen Norden in die Berge an der Lago Maggiore. Und wie wir erhofft hatten kam Clara kurz vor unserem Reiseziel durch die Wolkendecke gebrochen. Am Morgen verzog sich der Morgennebel langsam und die Sonne erstrahlte und trocknete unsere Wäsche. Das kleine Örtchen Orta Giulio am westlich des Lago Magio gelegenen Lago de Orta hatte idyllische Gässchen und natürlich eine Gelateria. Julias Favorit NUTTELLA-Eis. 

 

Heute sah es leider wieder stark verregnet aus und der nordöstliche gelegene  Ort Laveno hob die Stimmung nicht.
Morgen werden wir weiter in den Norden in die Schweiz flüchten und hoffen auf besseres Wetter.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen