Liebe Verwandte,
Freund und Bekannte,
endlich ist es
soweit, Julia und ich sind endlich in der parallelen Elternzeit. Die nächsten 6
Wochen sind Hannah und unser neues Familienmitglied Frieda in Skandinavien
unterwegs. Von Dresden ging es mit einem Zwischenstopp in Großensee bei Hamburg
nach Dänemark an den schönen Nordseestrand auf der Insel Rømø. Der Wind war so
schön, dass wir auch gleich wieder unseren Drachen ausprobieren konnten. Hannah
fuhr auch wie vor zwei Jahren sicher unseren Camper an die Waterkant.
Endlich gehöre ich
auch zu einer Fahrergruppe die sich grüßt. Auch Camper heben die Hand bei der
Vorbeifahrt. Als Mopedfahrer gibt es so was leider nicht.
Wir entschieden
uns doch dann gleich am nächsten Tag nach Hirtshals zu fahren, damit es keinen
Stress beim Bording geben würde. Ein schöner Campingplatz ca. 10 min vom Hafen
ward gefunden. Es gab das „ich war artig“-Eis für Hannah und uns und einen
kleinen Abstecher an den Strandbereich des Campingplatzes. Hier wird auch mit
dem Auto auf dem Strand gefahren. Also nach links und rechts schauen.
Am nächsten Tag
wollten wir auch einen Ruhigen machen, da Julia sich ja sicher war, dass die
Fähre erst 15 Uhr starten würde und wir nochmals an den Strand könnten.
Denkste. Julia stellte mit erschrecken fest – nee 12 Uhr los und 15 Uhr schon
in Norwegen. Das hieß dann zack zack Camper packen und los.
Das Boarding und die Fährfahrt ist für uns immer was
besonderes, wie das Einchecken im Flughafen. Ein reges, aber geordnetes
Durcheinander an welchen am Ende die Ausfahrt aus dem Hafen steht.
Die Fähre der Colorline
trug den Beinamen Super Speed. Und schnell war Sie. Die knapp 160 km schaffte
sie in 2,5 Stunden. Es gab selbst geschmierte Bemmen, dafür lecker Eis und ein
Spritzer Parfüm im Duty
free.
Die Abfahrt vom
Hafen war dann etwas mit Stau verbunden und so kamen wir nur ca. 150 km weiter
bis nach Flekkefjord. Dort ist die erste Wasserskibahn in Norwegen installiert.
Gecampt wurde diesmal auf Asphalt. Der Sonnenuntergang hinter den bewaldeten
Bergen ca. 22:30 Uhr war trotzdem ein Erlebnis. Hannah und wir kamen dann erst
23:30 Uhr zur ruh. Frieda natürlich schon 4 Stunden eher. Der nächste Morgen
mit der Weiterfahrt nach Stavanger startete dann eben erst 9 Uhr nicht mit den
Hahnenschrei sondern Friedas Hungerschrei nach der zweiten Milch des Tages.
Die Weiterfahrt
nach Stavanger wurde nur durch zwei kurze Milch- und Breipausen an herrlichen
abseits gelegenen Standorten unterbrochen. Der Campingplatz Mosvangen in Stavanger
liegt nur 2 km von der Altstadt entfernt. Von hier starten wir morgen eine Sightseeingtour
durch die Altstadt und einen Besuch im „Norwegischen Erdölmuseum“. Danach ist
geplant noch in Richtung Preikestolen mit einer kurzen Fährfahrt zu kommen.
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