Das wunderschöne und imposante Bergmassiv „Rosengarten“ in den Südtiroler Dolomiten begrüßte uns
jeden morgen auf unseren 4,5 Sterne Campingplatz auf der Seiser Alm.
Am 21. ging’s mit dem VW California in die kurvenreiche Strecke der Sela Ronda. Hannah
nahm die Serpentinen mit einer Gelassenheit, Julia dagegen wurde es etwas
mulmig mit den engen und steilen Kurven. Ich war in meinem Element Bus, Lenken,
Spitzkehren – herrlich. Am höchsten Punkt angekommen fuhr uns eine Seilbahn auf
den Sass Pordio mit 2.950 m. Oben angekommen hatten wir einen atemberaubenden
Weitblick über die gesamten Dolomiten. Ein Gelati mundete in der Höhensonne.
Den darauffolgenden Tag fuhren wir ganz entspannt mit dem
Linienbus runter nach Bozen, der Hauptstadt der gleichnamigen Gemeinde. Der
große Bus fuhr die serpentinreiche Strecke nicht minderlangsamer. Die Stadt ist
fast typisch italienisch, wie man es sich halt in Italien vorstellt. Kleine
enge Gassen, Erker usw.
Wie wir zu unserer Überraschung feststellten (Ötztal in
Österreich nur durchfahren), konnten wir unseren vermeintlich verpassten Blick
auf „Ötzi“ – dem Mann aus dem Eis hier im Bozener „Südtiroler Archäologisches
Museum“ machen. Und das am Sonntag für Familie, die wir nun sind, kostenlos.
(Erläuterung zum Bld: Vati - ich glaube wir haben die Lösung für dein Rckenhaarproblem gefunden. Einen Scherapparat mit etwas mehr Bumms 2500 W Leistung).
Schon im ersten Ausstellungsraum wurde überdeutlich darauf
hingewiesen, dass Ötzi in Südtirol und nicht in Österreich gefunden wurde und
somit eindeutig Italiener ist!
Eine sehr schöne und diesmal nicht ermüdende Ausstellung.
Höhepunkt ist der Blick in die tresorartige Kühlkammer in der Ötzi etwas
verkrampft liegt.
Der 23. begann wie immer entspannt mit der Abreise und
einpacken der großen IKEA-Kisten aus dem „Versorgungszelt“. Diese Prozedere
dauerte etwa bis 11 Uhr, und wird immer weiter optimiert.
Es ging wieder den Berg herunter nach Bozen und ein kleines
Stück gen Süden zum MMM – Messner Mountain Museum. Hannah wurde wieder bei mir
vor den Bauch geschnallt. Ein ebenfalls sehr schönen aufgelockertes Museum, bei
dem der Bergsteiger Messner auch den Besucher zum „steigen“ im Burggelände
zwingt. Panoramafotos des Klimawandels in den Hochgebirgsmassiven des gesamten
Globus haben uns fasziniert.
Die Übernachtung diesmal war am Ende der Strasse nach
Caravelo. Idyllisch in den Bergen auf 1.800 m . Die Nacht war dementsprechend
wieder mit ca. 10 °C kalt und einsam, wir waren die einzigen Camper auf diesem
Platz.
Abfahrt optimiert schon 10:30 Uhr. Danach stand eine kleine
Wanderung zu den “Erdpyramiden“ an. Hier
hat die Erosion das erdige Material so ausgewaschen das nur dort Säulen stehen
bleiben an deren Spitze ein Steinblock liegt, der das Regenwasser abhält.
Die Sonne meinte es gut an diesem Tag mit uns und 25 °C sind alle mal besser als 10 °C in den Bergen – oder?
Ja und seit dem 24. sind wir hier am Gardasee in der nähe
von Malcesine. Eines der schönsten Hafendörfer am See. Heute (26.09.) geht’s
auf reine Raddampfertour über den nördlichen Teil des Gewässers – eine Ode an
die Dampferschifffahrt auf der Elbe. „Grüßt mir die Heimat“
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen